Sterbekasse, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sterbekasse · Nominativ Plural: Sterbekassen
WorttrennungSter-be-kas-se (computergeneriert)
WortzerlegungsterbenKasse
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

kleinerer Versicherungsverein für Sterbegeld

Verwendungsbeispiele für ›Sterbekasse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie war in eine Sterbekasse mit 600 M. eingekauft, wovon 225 schon entliehen waren.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 131
Mit lächerlichen 60 Pfennig im Monat ist man bei der Sterbekasse dabei.
o. A.: ARM UND REICH KANN MAN NICHT VELWECHSERN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]
Die Marxisten besaßen also die absolute Herrschaft über die Verwaltung und Führung der Sterbekasse.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1933
Dann bekommt ihr ein nichtalkoholisches Freigetränk und eine Einmalzahlung in die Sterbekasse für Lokführer.
Die Zeit, 24.04.2003, Nr. 18
Das Vereinsvermögen betrug 100051 Mark, die Mitgliederzahl 3157, der Beitrag zwei Mark im Monat einschließlich Sterbekasse.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 466
Zitationshilfe
„Sterbekasse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterbekasse>, abgerufen am 18.02.2020.

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