Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sterbekasse, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sterbekasse · Nominativ Plural: Sterbekassen
Worttrennung Ster-be-kas-se
Wortzerlegung sterben Kasse
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

kleinerer Versicherungsverein für Sterbegeld

Thesaurus

Synonymgruppe
Begräbniskasse · Grabekasse · Leichenkasse · Sterbekasse · Sterbelade · Totenlade
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Sterbekasse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie war in eine Sterbekasse mit 600 M. eingekauft, wovon 225 schon entliehen waren. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 131]
Mit lächerlichen 60 Pfennig im Monat ist man bei der Sterbekasse dabei. [o. A.: ARM UND REICH KANN MAN NICHT VELWECHSERN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]]
Dennoch würde wohl kaum jemand heute argumentieren wollen, dass sich die Allianz wieder zur klassischen Sterbekasse zurückentwickeln sollte. [Die Welt, 20.12.2002]
Danach schließt die Sterbekasse mit rund 175000 Mark einschließlich der Außenstände an Beiträgen ab. [o. A.: Preußenverband und Sterbekasse. In: Rheinisch-westfälische Wirte-Zeitung, 22.09.1932, S. 376]
Ein letzter Antrag betraf die Abmeldung der Mitglieder der Sterbekasse. [o. A.: Preußenverband und Sterbekasse. In: Rheinisch-westfälische Wirte-Zeitung, 22.09.1932, S. 376]
Zitationshilfe
„Sterbekasse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterbekasse>.

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