Sterben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Sterbens · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungSter-ben
Grundformsterben
Wortbildung mit ›Sterben‹ als Letztglied: ↗Massensterben  ·  mit ›Sterben‹ als Grundform: ↗-sterben

Thesaurus

Synonymgruppe
Ableben · ↗Abschied · ↗Exitus · Hinscheiden · ↗Lebensende · Sterben · Versterben  ●  ↗(jemandes) Tod  Hauptform · ↗Abberufung  verhüllend, fig. · ↗Heimgang  religiös · ↗Hinschied  schweiz.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Plötzlicher Herztod · ↗Sekundentod
  • Bolustod  ●  Bockwurstbudentod  ugs. · Minutentod  ugs. · Schlucktod  ugs.
  • (der) fröhliche, lachende Tod · Safranvergiftung
Assoziationen
  • (die) Augen für immer schließen · (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · ↗ableben · das Zeitliche segnen · den Tod erleiden · ↗erlöschen · in den letzten Zügen liegen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · sein Leben aushauchen · sein Leben lassen · seinen Geist aushauchen · ↗verdämmern · ↗verscheiden · ↗versterben · ↗wegsterben  ●  (die) Reihen lichten sich  fig. · ↗abtreten  fig. · ↗dahinscheiden  verhüllend · ↗davongehen  fig. · ↗entschlafen  fig., verhüllend · ↗fallen  militärisch · ↗gehen  verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · ↗sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne des Lebens abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · über die Klinge springen (lassen)  salopp · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (den) Weg allen Fleisches gehen  geh. · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · ↗dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · den Geist aufgeben  ugs. · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Grube fahren  ugs., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · seinen Geist aufgeben  ugs. · vor seinen Richter treten  geh., fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.
  • Gedenkrede · ↗Nachrede · ↗Nachruf · ↗Nekrolog  ●  posthume Ehrung  geh. · posthume Würdigung  geh.
  • Todeskandidat · Todgeweihter  ●  Sterbende  weibl. · Sterbender  männl. · Moribundus  geh.
  • Begräbnisplatz · ↗Grabfeld · ↗Gräberfeld · ↗Totenacker  ●  ↗Friedhof  Hauptform · ↗Gottesacker  veraltet · ↗Kirchhof  veraltet · Leichenhof  veraltet
  • Krippentod · plötzlicher Kindstod · plötzlicher Säuglingstod
  • Hospiz · ↗Sterbehaus · ↗Sterbeklinik
  • Märtyrer
  • nach dem Tode · ↗posthum · ↗postum
  • (seinen Verletzungen) erlegen · aus dem Leben geschieden · dahingegangen · dahingeschieden · gestorben · mit jemandem ist es aus · nicht mehr sein · nicht mehr unter den Lebenden · nicht mehr unter uns (weilen) · seligen Angedenkens (nachgestellt) · seligen Gedenkens (nachgestellt) · ↗tot · tot und begraben (Verstärkung) · ↗verschieden · ↗verstorben  ●  draußen geblieben  militärisch · ↗gefallen  militärisch · hat uns verlassen  verhüllend, fig. · ↗selig (nachgestellt)  veraltet · von uns gegangen  verhüllend, fig. · (jemand) hat es hinter sich  derb · draufgegangen (bei)  ugs. · gehimmelt  ugs. · ↗mausetot  ugs. · unterm Torf  ugs., salopp, fig. · verblichen  geh. · weg vom Fenster  ugs., fig.
  • Abgelebter · Dahingegangener · Dahingeschiedener · Ermordeter · Gefallener · ↗Leiche · Verblichener  ●  Entschlafener  verhüllend · Toter  Hauptform · Verstorbener  Hauptform · Getöteter  geh. · Verschiedener  geh.
  • Kreislaufstillstand · klinischer Tod
  • Ehrentafel · ↗Gedenktafel · ↗Grabinschrift  ●  ↗Epitaph  geh. · Epitaphium  geh.
  • nach dem Tod  ●  ↗post mortem  lat. · ↗postmortal  fachspr.
  • Ehrengrabmal · ↗Ehrenmal · ↗Scheingrab  ●  ↗Kenotaph  geh., griechisch · ↗Zenotaph  geh., griechisch
  • Endstadium · letztes Stadium
  • Todeskampf  ●  ↗Agonie  fachspr., veraltet · Terminalphase  fachspr.
  • bis zum Tod  ●  bis zum Ende ihrer Tage  weibl. · bis zum Ende seiner Tage  männl.
  • Sterbeurkunde · Todesurkunde
  • Hades · ↗Hölle · ↗Inferno · ↗Jenseits · ↗Orkus · Reich der Toten · ↗Schattenreich · ↗Totenreich · ↗Unterwelt
  • beerdigen · ↗begraben · ↗beisetzen · ↗bestatten · das letzte Geleit geben · zu Grabe tragen · zur letzten Ruhe betten  ●  das letzte Aufgebot bestellen  fig., selten · die letzte Ehre erweisen  geh. · ↗einbuddeln  derb · unter die Erde bringen  derb · ↗verscharren  derb
  • Fäulnis · ↗Moder · ↗Verfall · ↗Verwesung  ●  ↗Putrefaktion  lat. · ↗Putreszenz  lat.
Synonymgruppe
(das) Sterben · (der) Sterbeprozess

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altern Angst Auferstehen Auferstehung Geborenwerden Kämpfen Leben Leiden Lieb Morden Qual Rate Siechtum Sterben Tod Trauer Töten Würde elend human langsam massenhaft menschenwürdig millionenfach qualvoll selbstbestimmt sinnlos würdevoll würdig zusehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sterben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum legte sich die Mutter mit ihren drei Kindern zum Sterben auf ein Feld?
Die Welt, 05.03.2005
Sie sehen sich nur kurz, denn der Vater liegt im Sterben.
Der Tagesspiegel, 16.04.2003
Wenn es die Pflicht gibt, Leben zu erhalten, müsste es nicht auch ein Recht auf Sterben geben?
Der Spiegel, 27.11.2000
Daher ist nicht, wie sie es zweideutig auszusprechen scheint, ihr Sterben heilig.
Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 168
Aber ich, höre, habe Gott nicht nötig - nicht zu dem Leben, nicht zu dem Sterben.
Lichtenstein, Alfred: Der Sieger. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 35660
Zitationshilfe
„Sterben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterben>, abgerufen am 21.05.2019.

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