Sterben, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Sterbens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache [ˈʃtɛʁbn̩]
Worttrennung Ster-ben
Grundformsterben
Wortbildung  mit ›Sterben‹ als Erstglied: Sterbenswort · Sterbenswörtchen · Sterbenswörtlein
 ·  mit ›Sterben‹ als Letztglied: Artensterben · Bauernsterben · Favoritensterben · Fischsterben · Insektensterben · Massensterben · Tannensterben · Ulmensterben · Viehsterben · Waldsterben · Zechensterben

Thesaurus

Synonymgruppe
Ableben · Abschied · Exitus · Hinscheiden · Lebensende · Sterben · Versterben  ●  (jemandes) Tod  Hauptform · Abberufung  verhüllend, fig. · Heimgang  religiös · Hinschied  schweiz. · Sterbefall  fachspr., Amtsdeutsch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · (seinen) letzten Atemzug tun · ableben · das Zeitliche segnen · erlöschen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · verdämmern · verscheiden · versterben · wegsterben  ●  (die) Augen für immer schließen  verhüllend · (die) Reihen lichten sich  fig. · abtreten  fig. · aus dem Leben scheiden  fig. · davongehen  fig. · entschlafen  fig., verhüllend · fallen  militärisch · gehen  verhüllend · heimgehen  fig., verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne (des Lebens) abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · dahinscheiden  geh., verhüllend · den Geist aufgeben  ugs. · den Weg allen Fleisches gehen  geh. · die Grätsche machen  ugs., salopp · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Ewigkeit abberufen werden  geh., fig. · in die Grube fahren  ugs., fig. · in die Grube gehen  ugs. · ins Grab sinken  geh., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · sein Leben aushauchen  geh. · seinen Geist aufgeben  ugs. · seinen Geist aushauchen  geh. · vor seinen Richter treten  geh., religiös, fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.
Synonymgruppe
(das) Sterben · (der) Sterbeprozess

Typische Verbindungen zu ›Sterben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sterben‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sterben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das bißchen Sterben, das vielleicht mal dazu kam, was machte das schon aus. [Dänhardt, Reimar: Fein oder nicht fein, Berlin: Deutscher Militärverl. 1972 [1968], S. 23]
Dann setzt das große Sterben auf den winterlichen Feldern ein. [Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 212]
Keines der älteren Jahrhunderte hatte derart ein einzelnes Sterben als ein besonderes seelisches Sein zu erleben vermocht. [Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 237]
Daher ist nicht, wie sie es zweideutig auszusprechen scheint, ihr Sterben heilig. [Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 168]
Wenn es die Pflicht gibt, Leben zu erhalten, müsste es nicht auch ein Recht auf Sterben geben? [Der Spiegel, 27.11.2000]
Zitationshilfe
„Sterben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterben>.

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