Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sterbeort, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ster-be-ort
Wortzerlegung sterben Ort1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Ort, in dem jmd. gestorben ist

Thesaurus

Synonymgruppe
Ort des Ablebens · Todesort  ●  Sterbeort  fachspr., Amtsdeutsch

Verwendungsbeispiele für ›Sterbeort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die ostdeutsche Rede hielt er an Schillers Sterbeort, in Weimar. [Die Zeit, 12.09.1980, Nr. 38]
Zum Ende des Schillerjahres 2005 klingelte der Name des Dichters den Menschen rund um den Sterbeort Weimar allmählich in den Ohren. [Die Welt, 04.02.2006]
Vor seinem Hinscheiden hatte der Papst verfügt, daß die Neuwahl an seinem Sterbeort stattfinden solle. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21247]
Warum der Todeswillige sich ausgerechnet einen Hochsitz als Sterbeort aussuchte, ist noch unklar. [Die Zeit, 12.02.2008 (online)]
Ausgerechnet im ehemaligen Kloster Fürstenfeld (jetzt Museum) würdigt der Sterbeort dieses Kaisers jetzt seine weit in die Zukunft gerichtete Politik. [Süddeutsche Zeitung, 28.07.1997]
Zitationshilfe
„Sterbeort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sterbeort>.

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