Stickstoff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stickstoff(e)s · Nominativ Plural: Stickstoffe
Aussprache
WorttrennungStick-stoff (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Stickstoff‹ als Erstglied: ↗Stickstoffdioxid · ↗Stickstoffdioxyd · ↗Stickstoffdünger · ↗Stickstoffgehalt · ↗Stickstoffmonoxid · ↗Stickstoffmonoxyd · ↗Stickstoffoxid · ↗Stickstoffoxyd · ↗Stickstoffverbindung · ↗stickstoffarm · ↗stickstofffrei · ↗stickstoffhaltig · ↗stickstoffreich
 ·  mit ›Stickstoff‹ als Letztglied: ↗Kalkstickstoff
eWDG, 1976

Bedeutung

Chemie nichtmetallisches Element, das in vielen Verbindungen vorkommt
siehe auch stickig
Beispiele:
Stickstoff bildet den Hauptanteil der atmosphärischen Luft
Stickstoff ist unter normalen Bedingungen farb- und geruchlos
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Stickstoff m. Die Bezeichnung für den Feuer erstickenden Bestandteil der Luft wird (wie Sauerstoff und Wasserstoff) zuerst 1791 von Girtanner für Nitrogen(ium) in Anlehnung an ↗ersticken (s. d.) bzw. das dort angeführte Simplex sticken gebildet. Daneben anfangs auch Stickgas, Stickluft.

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Stickstoff · Stickstoffgas  ●  ↗N  Elementsymbol · ↗Nitrogenium  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ammoniak Argon Düngung Hektar Helium Kali Kalium Kalk Kohlendioxid Kohlendioxyd Kohlenmonoxid Kohlenstoff Kühlung Methan Nitrat Nährstoff Phosphat Phosphor Phosphorsäure Sauerstoff Schwefel Stickoxid Wasserstoff düngen flüssig gasförmig gebunden kühlen mineralisch molekular

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stickstoff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im polymeren Stickstoff dagegen ist jedes Atom mit drei anderen verbunden.
Die Welt, 30.08.2004
Sie verwandeln den Stickstoff der Luft in eine Form, die vielleicht auch landwirtschaftlich wichtige Pflanzen nutzen können.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.1997
Die Erde soll nährstoffreich sein, aber nicht zu viel Stickstoff enthalten, sonst blühen die Pflanzen erst sehr spät.
Reinhardt Höhn, Blumen für den Balkon: Berlin: VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag 1976, S. 60
Der Bedarf an Nährstoffen, vor allem an Stickstoff, ist groß.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 352
In dieser Kollision mit dem Sauerstoff und dem Stickstoff der Luft werden die flachen Schleier dieses Katarakts zur Aurora.
Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 330
Zitationshilfe
„Stickstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stickstoff>, abgerufen am 16.10.2019.

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