Stiernacken, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Stier-na-cken
Wortzerlegung  Stier Nacken
Wortbildung  mit ›Stiernacken‹ als Erstglied: stiernackig
eWDG

Bedeutung

starker Nacken
Beispiel:
der Kopf saß auf einem Stiernacken

Thesaurus

Synonymgruppe
bulliger Kerl  ●  Stiernacken  fig.

Verwendungsbeispiele für ›Stiernacken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann mit dem Stiernacken will in den Ring zurück - soviel ist sicher.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1995
Sein runder Kopf mit dichtem dunklem Haar saß auf einem wulstigen Stiernacken; den Mund verdeckte ein herabhängender Schnurrbart.
Die Zeit, 05.08.1966, Nr. 32
Wie kommt man bloß zu solchen Stiernacken und stolzen Bäuchen?
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 270
Vielleicht war er doch ein Zauberer, der breite, unauffällige, unschöne, unpopuläre Mann mit dem Stiernacken und den vorquellenden Augen.
Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 76
Wenn er die Antriebswelle ölte, wurde die lange Kannentülle zur Stichwaffe, und er stieß den Degen in einen Stiernacken, nicht in ein lausiges Ventil.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 397
Zitationshilfe
„Stiernacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stiernacken>, abgerufen am 28.11.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Stierkult
stierköpfig
Stierkopfhai
Stierkopf
Stierkämpfer
stiernackig
Stiesel
stieselig
stieslig
Stift