Stiftungsurkunde, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStif-tungs-ur-kun-de
WortzerlegungStiftungUrkunde
eWDG, 1976

Bedeutung

Urkunde über eine Stiftung, Gründungsurkunde
Beispiel:
die Stiftungsurkunde verlesen

Typische Verbindungen
computergeneriert

festlegen unterzeichnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stiftungsurkunde‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Stiftungsurkunden regeln, wie mit den Beteiligungen umgegangen werden soll.
Die Zeit, 19.09.2010 (online)
Soweit für das Vermögen einzelner Kirchen oder frommer Anstalten kein Verwalter von Rechts wegen oder durch die Stiftungsurkunde bestimmt ist, muß er einen Verwalter ernennen.
Kleinstück, E.: Finanzwesen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 4984
Trotz kleinerer Änderungen gilt auch unter den heutigen Cup-Syndikaten die Stiftungsurkunde als uneingeschränktes Gesetz.
Der Tagesspiegel, 07.02.2003
Die älteste Universität Nordeuropas wurde 1419 gegründet; die päpstliche Stiftungsurkunde datiert vom 13.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - U. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 1334
Die Stiftungsurkunden, von denen viele erhalten geblieben sind, machen genaue Angaben über die Form, in der die Armenküchen betrieben werden sollen.
Heine, Peter: Armenküche. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 129
Zitationshilfe
„Stiftungsurkunde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stiftungsurkunde>, abgerufen am 18.09.2019.

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