Stilbegriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stilbegriff(e)s · Nominativ Plural: Stilbegriffe
WorttrennungStil-be-griff (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

historisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stilbegriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gewiss hat sich in der Praxis schon seit langem ein differenzierterer Stilbegriff durchgesetzt.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2002
Auch wenn wir etwa im politischen Sprachgebrauch einen bestimmten Stil des Handelns uns zum Ziele setzen, ist das im Grunde ein ästhetischer Stilbegriff.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 470
Lieber würden wir uns über das amerikanische Wunderwerk, für das es außer „Kitsch“ keinen Stilbegriff gibt, amüsieren.
Die Zeit, 08.05.1987, Nr. 20
Wir fassen den Stilbegriff als ein geistiges Phänomen, nicht allein als eine bloße Formenkonvention, als eine Übereinstimmung bestimmter Formelemente.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 41
An der Klärung des Stilbegriffs für Italien auf der Grundlage der Formanalyse hatte H. Wölfflin großen Anteil.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 29125
Zitationshilfe
„Stilbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stilbegriff>, abgerufen am 19.06.2019.

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