Stilbruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStil-bruch (computergeneriert)
WortzerlegungStilBruch1
eWDG, 1976

Bedeutung

unpassendes Zusammentreffen von Verschiedenem (im Bereich der Kunst)
Beispiele:
schwere Eichenmöbel und kalte Stahlmöbel passen nicht zueinander und sind ein Stilbruch
die akrobatischen Einlagen in diesem Ballett sind ein Stilbruch und stören den Gesamteindruck

Typische Verbindungen
computergeneriert

Prinzip Stil Stilprinzip begehen einzig eklatant empfinden gewiss gewollt gezielt grob kalkuliert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stilbruch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber der mir so vertraute Stilbruch wurde dort gar nicht verstanden.
Die Welt, 10.02.2005
Das alles aber ist ein so offener wie betörender Stilbruch.
Süddeutsche Zeitung, 26.01.2002
Da gibt es weder einen Stilbruch noch einen Bruch in der Art zu empfinden.
Garin, Eugenio: Die Kultur der Renaissance. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 4828
Nur in dieser Gattung scheint Lasso den Stilbruch überwunden zu haben.
Boetticher, Wolfgang: Lasso (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 36149
Da aber alle anderen Elemente einschließlich der Wirtschaftsweise übereinstimmen, es keinen Stilbruch oder archäologisch faßbare 2 Schichten gibt, kann es sich um Lokalstile handeln.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 32492
Zitationshilfe
„Stilbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stilbruch>, abgerufen am 19.06.2019.

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