Stimmenfang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStim-men-fang
WortzerlegungStimmeFang
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend Methode, Wählerstimmen durch Versprechungen für eine Partei, einen Kandidaten zu gewinnen
Beispiele:
auf Stimmenfang ausgehen
des Stimmenfangs wegen Konzessionen machen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bundestagswahl Lager Landtagswahl Nazi Parole Rand Wahlkampf Wähler Zwecke ausnutzen begeben betreiben billig eignen gehen mißbrauchen populistisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stimmenfang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mori ging bei den Nationalisten auf Stimmenfang, bezeichnete Japan als "Land der Götter".
Die Welt, 27.06.2000
Ohnehin müssen die Frauen bei den Männern auf Stimmenfang gehen.
Die Zeit, 22.07.1983, Nr. 30
Schließlich hat sie niemand gefragt, ob sie für die Liberalen auf Stimmenfang gehen will.
Der Tagesspiegel, 18.11.2001
Herr Müntefering geht bloß auf Stimmenfang für die bevorstehende Wahl aus.
Bild, 03.07.2002
Die dort betriebene Wortklauberei diene nur dem Stimmenfang bei den anstehenden Wahlen und könne die Sache nicht voranbringen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1984]
Zitationshilfe
„Stimmenfang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stimmenfang>, abgerufen am 23.03.2019.

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