Stimmenverlust, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStim-men-ver-lust (computergeneriert)
WortzerlegungStimmeVerlust
eWDG, 1976

Bedeutung

Gegenwort zu Stimmengewinn
Beispiel:
beide Parteien hatten bei den Wahlen erhebliche Stimmenverluste erlitten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bundestagswahl FPÖ Kommunalwahl Konservative Landtagswahl Parlamentswahl Prozentpunkt Regierungspartei SPÖ Sozialdemokrat Stimmengewinn Ursache befürchten beträchtlich deutlich dramatisch drastisch drohend empfindlich erdrutschartig erheblich erleiden erlitten herb hinnehmen massiv prognostizieren verheerend voraussagen zurückführen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stimmenverlust‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den in früheren Jahren größten Stimmenverlust mussten die Liberalen 1994 hinnehmen.
Die Zeit, 23.09.2013 (online)
Die Ursache für die großen Stimmenverluste erkennt er in einem "Reflex auf den schwierigen Start der Bundesregierung".
Die Welt, 03.02.2003
Vor einer Wahl offen darüber zu sprechen, hatte sie aus Angst vor Stimmenverlusten aber nie gewagt.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2001
Daß die CDU trotz ihrer Stimmenverluste 67 Mandate im neuen Landtag behielt, verdankt sie aber in erster Linie dem Scheitern der FDP.
o. A. [dr.]: Überhangmandate. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]
Kurt Schumacher stellt nicht nur Stimmenverluste bei der Bundestagswahl fest, sondern auch eine Mitgliederreduktion: von 736218 Mitgliedern 1949 werden 1953 noch 607456 geblieben sein.
o. A.: 1949. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 31092
Zitationshilfe
„Stimmenverlust“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stimmenverlust>, abgerufen am 24.03.2019.

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