Stimmgabel

GrammatikSubstantiv
WorttrennungStimm-ga-bel (computergeneriert)
WortzerlegungstimmenGabel
eWDG, 1976

Bedeutung

mit einem Stiel versehener, u-förmiger Stahlstab, der beim Anschlagen in Schwingungen versetzt wird und einen Ton ergibt, der meist auf den Kammerton geeicht ist und zum Stimmen von Musikinstrumenten dient
Beispiel:
die Stimmgabel anschlagen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Frequenz Ohr Schwingung Ton Verleihung anschlagen golden schwingend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stimmgabel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Stimmgabel ziert nun sein Grab, das eine Ende ist kürzer als das andere Symbol für den jähen Tod.
Die Zeit, 30.07.2007, Nr. 32
Wenn sie gesund sind, bringe ich die Stimmgabel persönlich vorbei.
Bild, 29.09.1997
Der tragische Witz ist der festgehaltene Ton auf der Stimmgabel des Romans.
Süddeutsche Zeitung, 10.12.1994
Die Dämpfung der frei klingenden Stimmgabel ist gering, und die Schwingungen der Gabel halten verhältnismäßig lange an.
Günther, Robert u. a.: Schlaginstrumente. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 6457
Wenn man mit der Stimmgabel kleine vibrierende Wellenbewegungen des Wassers erzeugt, verändert das Tier sein momentanes Verhalten nicht.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 351
Zitationshilfe
„Stimmgabel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stimmgabel>, abgerufen am 19.07.2019.

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