Stimmungsmache, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Stim-mungs-ma-che
Wortzerlegung StimmungMache
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Versuch, mit unlauteren Mitteln die (öffentliche) Meinung für oder gegen etw., jmdn. zu beeinflussen, zu manipulieren

Thesaurus

Synonymgruppe
Hetzkampagne · ↗Kesseltreiben · ↗Scharfmacherei · Stimmungsmache · ↗Verleumdungskampagne
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Stimmungsmache‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stimmungsmache‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stimmungsmache‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei handele es sich um "politische Stimmungsmache", ausgetragen auf dem Rücken der Bauern.
Süddeutsche Zeitung, 08.01.2002
Sicher wird in Frankreich die deutsche Stärke oft übertrieben, von manchen bewußt mit dem Ziel antideutscher Stimmungsmache.
Die Zeit, 23.12.1977, Nr. 52
Man möge sich hüten, sie im Sinne der Stimmungsmache und Mystifikation zu deuten.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 784
Der Tatbestand freilich ist eng gefaßt - ausländerfeindliche Stimmungsmache, wie sie etwa verschieden Kirchenvertreter der CDU vorgeworfen haben, fällt als solche nicht darunter.
o. A. [pra]: Aufstachelung zum Rassenhaß. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1989]
Abgesehen von den unbewiesenen Nachrichten, die eben der Stimmungsmache dienten, bleiben vielleicht einige Wahnsinnstaten und einige Fälle, die auf Aberglauben beruhten, übrig.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 229
Zitationshilfe
„Stimmungsmache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stimmungsmache>, abgerufen am 27.09.2020.

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