Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stimmungsmache, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Stim-mungs-ma-che
Wortzerlegung Stimmung Mache
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Versuch, mit unlauteren Mitteln die (öffentliche) Meinung für oder gegen etw., jmdn. zu beeinflussen, zu manipulieren

Thesaurus

Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›Stimmungsmache‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stimmungsmache‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stimmungsmache‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei handele es sich um "politische Stimmungsmache", ausgetragen auf dem Rücken der Bauern. [Süddeutsche Zeitung, 08.01.2002]
Jedenfalls finde ich konstruktive Kritik von Teilnehmern in Ordnung, alles andere aber ist billige Stimmungsmache. [Süddeutsche Zeitung, 07.07.1999]
Sicher wird in Frankreich die deutsche Stärke oft übertrieben, von manchen bewußt mit dem Ziel antideutscher Stimmungsmache. [Die Zeit, 23.12.1977, Nr. 52]
Dass keiner über längere Zeit gegen die Stimmungsmache von Bild regieren kann, stimmt nicht mehr. [Die Zeit, 01.07.2002, Nr. 26]
Vergeblich warnte er das Kolonialamt vor der Art dieser Stimmungsmache. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1911]
Zitationshilfe
„Stimmungsmache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stimmungsmache>.

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