Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stockdegen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stockdegens · Nominativ Plural: Stockdegen
Worttrennung Stock-de-gen
Wortzerlegung Stock1 Degen1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in einem als Scheide dienenden (Spazier-)‍Stock steckender Degen

Verwendungsbeispiele für ›Stockdegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber das eigentliche Urbild der versteckten Waffe sind Stockdegen und Stockdolch. [Die Welt, 06.08.2005]
Seine Legitimation, die ihn als Nichtkämpfer auswies, erkannten die Franzosen nicht an, weil er mit einem Revolver und einem Stockdegen bewaffnet war. [Die Zeit, 11.10.1985, Nr. 42]
Ein Grieche vom Schlechten Russentisch, mit schönen Beinen, stolzierte in lila Trikotunterhosen, mit Mäntelchen, Papierkrause und einem Stockdegen als spanischer Grande oder Märchenprinz daher. [Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 414]
Vahlteich war verhaftet worden, weil er einen Stockdegen gezogen hatte. [Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3630]
Mit einem Stockdegen spazierte eine 74jährige Dame aus dem Raum Starnberg zur Kontrolle, mit einem Schießkugelschreiber eine 46jährige Münchnerin. [Süddeutsche Zeitung, 02.10.1996]
Zitationshilfe
„Stockdegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stockdegen>.

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