Stockung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Stockung · Nominativ Plural: Stockungen
Aussprache 
Worttrennung Sto-ckung
Wortbildung  mit ›Stockung‹ als Letztglied: Absatzstockung · Arbeitsstockung
eWDG

Bedeutung

Stillstand, Unterbrechung eines Ablaufes, Vorgangs, einer Bewegung
Beispiele:
eine Stockung im Verkehr, bei der Arbeit
die Tagung, Verhandlung verlief ohne Stockungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Einstellung · Stagnation · Stillstand · Stockung

Typische Verbindungen zu ›Stockung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stockung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stockung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der letzten Zeit, und man muß wohl sagen, nicht aus unserer Schuld, gab es hier gewisse Stockungen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1980]
Noch heute fällt es schwer, die genauen Ursachen für diese plötzliche Stockung anzugeben.
Die Zeit, 22.11.1956, Nr. 47
Eine sexuelle Stockung anderen Charakters ereignet sich am Ende von elternähnlichen Beziehungen.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 64
Mittlerweile waren in der Lebensmittelversorgung der Städte schwere Stockungen eingetreten.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14702
Es bestehen im Feldpostverkehr zur Zeit eben sehr große Stockungen.
Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 14.02.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0079
Zitationshilfe
„Stockung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stockung>, abgerufen am 31.07.2021.

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