Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stockung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Stockung · Nominativ Plural: Stockungen
Aussprache 
Worttrennung Sto-ckung
Wortbildung  mit ›Stockung‹ als Letztglied: Absatzstockung · Arbeitsstockung · Betriebsstockung
eWDG

Bedeutung

Stillstand, Unterbrechung eines Ablaufes, Vorgangs, einer Bewegung
Beispiele:
eine Stockung im Verkehr, bei der Arbeit
die Tagung, Verhandlung verlief ohne Stockungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Stagnation · Stillstand · Stockung
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Stockung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stockung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stockung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der letzten Zeit, und man muß wohl sagen, nicht aus unserer Schuld, gab es hier gewisse Stockungen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1980]]
Noch heute fällt es schwer, die genauen Ursachen für diese plötzliche Stockung anzugeben. [Die Zeit, 22.11.1956, Nr. 47]
Wo Bewegung zu nichts führt und allein die Stockung das Ereignis ist. [Süddeutsche Zeitung, 18.10.2002]
Bevor er bremsen muss, hat sich die kleine Stockung aufgelöst. [Der Tagesspiegel, 25.09.2000]
Eine sexuelle Stockung anderen Charakters ereignet sich am Ende von elternähnlichen Beziehungen. [Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann – Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 64]
Zitationshilfe
„Stockung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stockung>.

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