Stoffeigenschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Stoffeigenschaft · Nominativ Plural: Stoffeigenschaften
WorttrennungStoff-ei-gen-schaft
WortzerlegungStoffEigenschaft
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

bestimmtes Merkmal, Verhalten einer Substanz, eines Stoffes (Lesart 3) oder eines Materials
Oberbegriff zu Materialeigenschaft
Beispiele:
Demnach dürfen Substanzen mit bestimmten Stoffeigenschaften grundsätzlich nicht mehr in Pflanzenschutzmitteln enthalten sein – selbst wenn sie, korrekt angewendet, sicher in der Landwirtschaft eingesetzt werden könnten[…]. [Welt am Sonntag, 25.05.2014, Nr. 21]
Materialien, die auf Grund ihrer Stoffeigenschaft immer schon als Rohstoffe zurückgeflossen sind, geraten durch praxisferne abfallrechtliche Einstufungen, die weder eine ökonomisch vertretbare noch ökologisch sinnvolle Verwertung zulassen, ins Abseits. [Die Welt, 15.11.2001]
Hilfreich sind […] unter anderem Sicherheitsdatenblätter, die für alle Verkaufsprodukte erstellt werden und die zusammen mit den Produkten das Werk verlassen. Sie informieren über rund ein Dutzend Stoffeigenschaften, deren Toxizität und geben Hinweise für den Arbeitsschutz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.1996]
In den Ansätzen wurden […] die Voraussetzungen hinsichtlich der Stoffeigenschaften – etwa des Fließverhaltens einer Schmelze […] oder die Bewegungen eines Granulats unter Druck nach den Gesetzen der äußeren Reibung – […] sorgfältig formuliert. [Schenkel, Gerhard: Kunststoff-Extrudertechnik, München: Hanser 1963 [1959], S. 90]
Zitationshilfe
„Stoffeigenschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stoffeigenschaft>, abgerufen am 13.10.2019.

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