Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stotterei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Stot-te-rei
Wortzerlegung stottern -ei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend
1.
(dauerndes) Stottern
2.
gestotterte, stockend vorgebrachte Äußerung

Verwendungsbeispiele für ›Stotterei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Ausschlag zu diesem Artikel gab eine Stotterei der fortgeschrittenen Art. [C't, 1993, Nr. 4]
So hätten die Betreiber jetzt die Gelegenheit, "nach den ersten schrecklichen Stottereien" bis Mitte September die Technik in den Griff zu bekommen. [Süddeutsche Zeitung, 04.09.2003]
Beifällig zitiert er Lessings Bemerkung, daß nur die Wahrheit dem Stil echten Glanz verleihe und ohne Stotterei und Posse nicht auskommt. [Die Zeit, 06.12.1991, Nr. 50]
Gerber bequemte sich nur dazu, das Gerichtsurteil im Gemeinderat vorzulesen, „herunterzuleiern“, wie Thomas Mertens schrieb, mit „Stottereien bei Fremdwörtern“, eine „ermüdende Tortur“. [Die Zeit, 26.12.1980, Nr. 53]
Sturz und Stotterei – unsere Motorrad‑Asse sind in die neue Saison gerumpelt. [Bild, 19.04.2004]
Zitationshilfe
„Stotterei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stotterei>.

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