Stotterer, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stotterers · Nominativ Plural: Stotterer
Aussprache
WorttrennungStot-te-rer (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

jmd., der stottert
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stottern · Stotterer · abstottern
stottern Vb. ‘stoßweise, krampfartig mehrmals einsetzend sprechen, stammeln’, ein nd. Verb, seit dem 16. Jh. in der Literatursprache. Mnd. stȫt(e)ren, stotern, stötern (15. Jh.), nl. stotteren, engl. to stutter sind Intensivbildungen zu dem unter ↗stoßen (s. d.) behandelten Verb. Stotterer m. (17. Jh.), mnd. stȫterer (15. Jh.). abstottern Vb. ‘nach und nach bezahlen’ (1. Hälfte 20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stammler

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der erwachsene Stotterer hat im Schnitt drei Therapien hinter sich.
Die Zeit, 16.06.2006, Nr. 06
Gerade in der Schule machen Stotterer oft die schlimmsten Erfahrungen.
Süddeutsche Zeitung, 02.11.1999
Ungewöhnlich viele Stotterer waren letzte Kinder (besonders in kinderreichen Familien).
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind ` Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 178
Unter Knaben finden sich doppelt so viel Stotterer als unter Mädchen.
Schmid-Monnard, Carl u. Schmidt, Rudolf: Schulgesundheitspflege, Leipzig: Voigtländer 1902, S. 145
Auch hier ist es ein Stotterer, der eine wichtige Nachricht überbringen will, sie aber in der Aufregung nicht sagen kann.
Röhrich, Lutz: singen. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20866
Zitationshilfe
„Stotterer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stotterer>, abgerufen am 21.09.2017.

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