Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Straßenkind, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Straßenkind(e)s · Nominativ Plural: Straßenkinder
Aussprache 
Worttrennung Stra-ßen-kind
Wortzerlegung Straße Kind
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
besonders in der 3. Welt   auf den Straßen einer Großstadt lebendes Kind, das kein Zuhause hat und sich von Betteln, Diebstählen, kleineren Dienstleistungen o. Ä. ernährt
2.
oft abwertend Straßenjunge

Thesaurus

Synonymgruppe
Straßenkind · Trebegänger
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Straßenkind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Straßenkind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Straßenkind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Straßenkinder, denen der Film gewidmet ist, spielen sich selbst. [konkret, 1989]
Eigentlich war es sein Plan gewesen, sich um ein paar Straßenkinder zu kümmern. [Die Zeit, 14.02.2005, Nr. 07]
Und mit fast hundert Straßenkindern trommelte ich, bis tief in die Nacht. [Die Zeit, 13.01.2005, Nr. 03]
Sie schätzt die Zahl der obdachlosen Straßenkinder in den nicaraguanischen Städten auf etwa 15000. [Die Zeit, 13.05.1994, Nr. 20]
Allzu gerne lassen sie sich zusammen mit den dunkelhäutigen Straßenkindern ablichten. [Die Zeit, 30.07.1993, Nr. 31]
Zitationshilfe
„Straßenkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stra%C3%9Fenkind>.

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