Strafbefehl, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStraf-be-fehl (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

Jura auf Antrag des Staatsanwalts vom Gericht ohne mündliche Verhandlung verhängte Strafe für geringere Delikte
Beispiele:
gegen den Beschuldigten einen Strafbefehl wegen Scheckbetrugs erlassen
den Täter durch Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 100 Euro verurteilen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akzeptieren Amtsgericht Beantragung Beihilfe Bußgeldbescheid Einspruch Erlaß Fahrerflucht Falschaussage Geldbuße Geldstrafe Kokainbesitz Steuerhinterziehung Tagessatz Untreue akzeptieren beantragen beantragt einlegen ergangen ergehen erlassen erwirken flattern rechtskräftig verhängen verhängt zugestellt zustellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Strafbefehl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kohl wäre dann nicht wie im Fall eines Strafbefehls vorbestraft.
Der Tagesspiegel, 02.11.2000
Dafür soll die 38jährige Angestellte laut Strafbefehl 3200 Mark bezahlen.
Die Zeit, 14.05.1998, Nr. 21
In Betracht kommt eher der Erlaß eines Strafbefehls in Millionenhöhe.
o. A. [pra]: Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage, § 153a StPO. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]
Für die Ausrede, man sei geblendet worden und hätte nichts sehen können, hat das Gericht nämlich nur einen Strafbefehl übrig.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 312
Bei der Zahlung ist dieser Strafbefehl vorzulegen oder durch Angabe Ihres Namens und der Geschäftsnummer genau zu bezeichnen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 09.03.1920
Zitationshilfe
„Strafbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Strafbefehl>, abgerufen am 15.11.2019.

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