Stramin, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stramins · Nominativ Plural: Stramine
Aussprache
WorttrennungStra-min (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch → Niederländisch
eWDG, 1976

Bedeutung

stark appretiertes Leinengewebe, das als Untergrund für Stickereien verwendet wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Stickereikunst nennt man das Gittergewebe aus Leinen oder Baumwolle, in das die bunten Fäden hineingewoben werden, Stramin.
Die Zeit, 23.09.1983, Nr. 39
Als die Künstlerin mit 13 Jahren ihre Ferien in Belgien verbracht hatte, fand sie in einer Scheune ein Stück Stramin mit vorgezeichnetem Stickmuster.
Süddeutsche Zeitung, 04.09.1997
Michi Schmucker wirkt mit Nadel und Faden, mit Perlen auf Stramin.
Süddeutsche Zeitung, 25.01.1996
Zitationshilfe
„Stramin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stramin>, abgerufen am 24.05.2019.

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