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Streiterei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Streiterei · Nominativ Plural: Streitereien
Aussprache 
Worttrennung Strei-te-rei
Wortzerlegung streiten -erei
Wortbildung  mit ›Streiterei‹ als Letztglied: Erbschaftsstreiterei
eWDG

Bedeutung

abwertend das (fortwährende) Streiten, Gezänk
Beispiele:
in der Familie gab es ständig Streiterei, kam es oft zu Streitereien wegen der Kinder
lasst doch endlich eure Streiterei!

Thesaurus

Synonymgruppe
Balgerei · Gerangel · Handgemenge · Handgreiflichkeiten · Händel · Rangelei · Streiterei · handfeste Auseinandersetzung(en)
Assoziationen
  • (harmlose) Streiterei  ●  Gekabbel  ugs., norddeutsch · Gekäbbel  ugs., norddeutsch · Kabbelei  ugs., norddeutsch · Käbbelei  ugs., norddeutsch
Synonymgruppe
Gerangel · Gezanke · Gezerre (um) · Gezänk · Hakeleien · Reibereien · Streiterei · Streitigkeiten  ●  Kleinkrieg  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Auseinandersetzung(en) · Clinch · Geplänkel · Gerangel · Hakelei · Rangelei · Reibungen · Scharmützel · Streiterei · Streitigkeit · Unfrieden · Zank · Zwist · Zwistigkeit  ●  Streit  Hauptform · Differenzen  geh. · Friktion  geh., bildungssprachlich · Hader  geh. · Hickhack  ugs. · Hin und Her  ugs., fig. · Klinsch  ugs., regional · Knatsch  ugs. · Krach  ugs. · Querelen  geh. · Stunk  ugs. · Wickel  ugs., österr. · Zankerei  ugs. · Zoff  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(harmlose) Streiterei  ●  Gekabbel  ugs., norddeutsch · Gekäbbel  ugs., norddeutsch · Kabbelei  ugs., norddeutsch · Käbbelei  ugs., norddeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Streiterei‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Streiterei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Streiterei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotz häufiger Streitereien hilft man sich und setzt sich füreinander ein. [Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 369]
Wir stören bei den dringenden Streitereien, die geführt werden müssen. [Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 615]
Klar, es gibt auch überflüssige Streitereien, aber das kriegt man alles wieder hin. [konkret, 1984]
Viel Zeit blieb ihm allerdings nicht, denn die Streitereien im Kabinett nahmen immer mehr zu. [Der Spiegel, 10.01.1983]
Und da ist es zu Streitereien gekommen, dass wir tagelang nicht mehr miteinander gesprochen haben. [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Streiterei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streiterei>.

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