Streitfrage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStreit-fra-ge (computergeneriert)
WortzerlegungstreitenFrage
eWDG, 1976

Bedeutung

Frage, über deren Lösungen heftig diskutiert wird, umstrittenes Problem
Beispiele:
sie diskutierten erneut die alte Streitfrage, ob ...
diese Streitfrage blieb offen
eine Erörterung, Klärung theoretischer Streitfragen

Thesaurus

Synonymgruppe
Gegensatz · ↗Kontroverse · ↗Spannungsfeld · Streitfrage
Synonymgruppe
Konflikt · ↗Problem · ↗Streitfall · Streitfrage · strittige Angelegenheit · ↗Ärger
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Konflikte · Probleme · ↗Schererei(en) · Streit · ↗Stress · ↗Unmut · ↗Ärger · Ärgerlichkeiten  ●  (der) Haussegen hängt schief  ugs., fig. · (die) Kacke ist am dampfen  derb, fig. · Huddel  ugs., saarländisch · ↗Krach  ugs. · Misshelligkeiten  geh. · ↗Theater  ugs. · ↗Trouble  ugs., engl. · Verdrießlichkeiten  geh., selten
  • Differenzen · Meinungsverschiedenheiten · Unstimmigkeiten  ●  ↗Dissens  geh.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beilegung Erledigung Klärung Regelung Schiedsstelle Schlichtung Verhandlungsweg ausklammern ausräumen beilegen bereinigen bilateral entstehend handelspolitisch klären knifflig leidig lösen regeln schlichten schwebend territorial theologisch unentschieden ungelöst uralt verblieben verfassungsrechtlich zentral zwischenstaatlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Streitfrage‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu konkreten politischen Streitfragen nimmt das Papier nur indirekt Stellung.
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2003
Wann jemand grob fahrlässig handelte, ist immer wieder eine beliebte Streitfrage.
Der Tagesspiegel, 08.06.1998
Die eigentliche biologische Forschung blieb von diesen philosophischen Streitfragen unbeeinflußt.
Förster, H.: Biologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 4317
Bei richtiger Begrenzung der Streitfragen ergibt sich, daß ein derartiger Antrag unzulänglich ist, um ein persönliches Auftreten zu rechtfertigen.
o. A.: Siebzigster Tag. Donnerstag, den 28. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2962
Erst im Juni des folgenden Jahres waren die schwebenden Streitfragen beigelegt, und die Krönung konnte vollzogen werden.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 6152
Zitationshilfe
„Streitfrage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streitfrage>, abgerufen am 18.11.2019.

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