Streitsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStreit-sucht (computergeneriert)
WortzerlegungstreitenSucht
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend Sucht, mit jmdm. Streit anzufangen

Thesaurus

Synonymgruppe
Streitsucht · ↗Zanksucht
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Streitsucht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Lange noch wäre ihm ein glänzendes Leben beschieden gewesen ohne seine Streitsucht.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Aber selbst in diesen wilden Zeiten fiel Caravaggios neurotische Streitsucht aus dem Rahmen.
Der Tagesspiegel, 25.02.2001
Aber immer wieder verliert er die politische Linie in kleinkarierter Rechthaberei und in personalpolitischer Streitsucht.
Die Zeit, 26.02.1973, Nr. 09
Sooft aber die dicken Leute sich zeigten, schwoll Unrat von Streitsucht.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 108
Trotzdem haben mir hauptsächlich diese Berichte den Ruf einer maßlosen Kampflust oder Streitsucht zugezogen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Streitsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streitsucht>, abgerufen am 22.01.2020.

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