Streitsucht, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Streit-sucht
Wortzerlegung streiten Sucht
eWDG

Bedeutung

abwertend Sucht, mit jmdm. Streit anzufangen

Thesaurus

Synonymgruppe
Streitsucht · Zanksucht
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Streitsucht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Lange noch wäre ihm ein glänzendes Leben beschieden gewesen ohne seine Streitsucht. [Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054]
Aber selbst in diesen wilden Zeiten fiel Caravaggios neurotische Streitsucht aus dem Rahmen. [Der Tagesspiegel, 25.02.2001]
Aber immer wieder verliert er die politische Linie in kleinkarierter Rechthaberei und in personalpolitischer Streitsucht. [Die Zeit, 26.02.1973, Nr. 09]
Mit diesen beiden, für ihre Streitsucht berüchtigten Hauptstädten eingeordnet zu werden, ist, scheint mir, keineswegs ehrenrührig. [Die Zeit, 13.02.1989, Nr. 07]
Sooft aber die dicken Leute sich zeigten, schwoll Unrat von Streitsucht. [Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 108]
Zitationshilfe
„Streitsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streitsucht>.

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