Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stretta

Worttrennung Stret-ta (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
a)
brillanter, auf Effekt angelegter, oft auch im Tempo beschleunigter Abschluss eines Musikstückes, besonders einer Opernarie
b)
den Höhepunkt darstellende Verarbeitung der Themen in einer Fuge

Verwendungsbeispiele für ›Stretta‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da der Hörer die so entstehenden Zufallszusammenklänge nicht aufnimmt, bleibt diese anhaltende Stretta vollkommen klar. [Sachs, Curt: Heterophonie. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 34700]
Vor der „Stretta“, dem berühmtesten Stück der Oper, regte sich die berüchtigte Stehplatz‑Claque und wagte zu buhen. [Die Zeit, 05.05.1978, Nr. 19]
Und die aberwitzigen Sprünge in der Stretta des zweiten Schumann‑Satzes wirken leicht angestrengt und eben nicht im virtuosen Überschwang souverän ausgesungen. [Süddeutsche Zeitung, 12.12.2001]
Nach der nachdenklichen Transparenz der beiden ersten Sätze endete das Werk mit kreisenden Tanzfiguren und einer stürmischen Stretta. [Der Tagesspiegel, 05.06.1998]
Die Geschichte sollte zu einem effektvollen Ende kommen, zur Stretta, zur Katastrophe, zum Deus ex machina. [Die Zeit, 11.02.1991, Nr. 06]
Zitationshilfe
„Stretta“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stretta>.

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