Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Streupflicht, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Streu-pflicht
Wortzerlegung streuen Pflicht
eWDG

Bedeutung

Pflicht jedes Grundstückseigentümers, bei Schneeglätte und Eisglätte auf den anliegenden Wegen zu streuen
Beispiele:
der Streupflicht nachkommen, genügen
die Hausbesitzer an ihre Streupflicht erinnern

Typische Verbindungen zu ›Streupflicht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Streupflicht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Streupflicht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei öffentlichen Straßen ist die Streupflicht in den Straßengesetzen der Länder geregelt. [Die Zeit, 17.01.1977, Nr. 03]
Streupflicht bedeutet nicht, dafür zu sorgen, dass kein Verkehrsteilnehmer ausrutschen kann. [Süddeutsche Zeitung, 20.01.2001]
Streupflicht bedeute nämlich nicht, dafür zu sorgen, dass kein Verkehrsteilnehmer ausgleiten könne. [Süddeutsche Zeitung, 22.01.2000]
Da werden die Privaten ihren Streupflichten nicht oder nur verspätet nachgekommen sein. [Süddeutsche Zeitung, 04.01.1996]
Die Stadt bestritt zwar die Glätte nicht, wohl aber die Verletzung ihrer Streupflicht. [Die Zeit, 31.10.1986, Nr. 45]
Zitationshilfe
„Streupflicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streupflicht>.

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