Streusand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStreu-sand (computergeneriert)
WortzerlegungstreuenSand
Wortbildung mit ›Streusand‹ als Erstglied: ↗Streusandbüchse · ↗Streusandkasten
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
siehe auch Streusalz
2.
historisch feiner Sand, der früher zum Trocknen der Tinte auf ein Schriftstück gestreut wurde
Beispiel:
Und er berief einen Advokaten und setzte ihn mit Tintenbüchse, Federkiel, Streusand, Pergament und Siegel neben sich [KlabundBracke181]
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlichPunktum und Streusand drauf! (= endgültig Schluß!)

Thesaurus

Synonymgruppe
Kies · ↗Schotter · Split · Streusand
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bank vorm Haus an dem Weg, auf dem Streusand lag, müsste gestrichen werden.
Süddeutsche Zeitung, 24.04.2004
Ein wenig Streusand kann auch nicht schaden, denn es muss mit Straßenglätte gerechnet werden.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Dann sollen die grün mitregierten Länderregierungen „Streusand“ in das Getriebe der kommenden Großen Koalition werfen.
Die Zeit, 11.03.1994, Nr. 11
Streusand, Schaufel und Schneeketten nehmen nun nur noch unnötig Platz weg und erhöhen durch ihr Gewicht den Sprit-Verbrauch.
Bild, 20.03.2006
Und er berief einen Advokaten und setzte ihn mit Tintenbüchse, Federkiel, Streusand, Pergament und Siegel neben sich.
Klabund: Bracke. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2325
Zitationshilfe
„Streusand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streusand>, abgerufen am 07.12.2019.

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