Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Streusand, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Streu-sand
Wortzerlegung streuen Sand
Wortbildung  mit ›Streusand‹ als Erstglied: Streusandbüchse · Streusandkasten
eWDG

Bedeutungen

1.
siehe auch Streusalz
2.
historisch feiner Sand, der früher zum Trocknen der Tinte auf ein Schriftstück gestreut wurde
Beispiel:
Und er berief einen Advokaten und setzte ihn mit Tintenbüchse, Federkiel, Streusand, Pergament und Siegel neben sich [ KlabundBracke181]
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlichPunktum und Streusand drauf! (= endgültig Schluss!)

Thesaurus

Synonymgruppe
Kies · Schotter · Split · Streusand
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Streusand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bank vorm Haus an dem Weg, auf dem Streusand lag, müsste gestrichen werden. [Süddeutsche Zeitung, 24.04.2004]
Ein wenig Streusand kann auch nicht schaden, denn es muss mit Straßenglätte gerechnet werden. [Der Tagesspiegel, 13.04.2001]
Dann sollen die grün mitregierten Länderregierungen „Streusand“ in das Getriebe der kommenden Großen Koalition werfen. [Die Zeit, 11.03.1994, Nr. 11]
Streusand kommt hier allenfalls noch strukturgebend in den Mischtechniken Bernd Krenkels vor. [Der Tagesspiegel, 16.12.2000]
Auf einen Zugang zur Kanalisation stellte er eine selbst gezimmerte Kiste voller Streusand. [Der Tagesspiegel, 13.08.2000]
Zitationshilfe
„Streusand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Streusand>.

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