Striezel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Striezels · Nominativ Plural: Striezel
Aussprache
WorttrennungStrie-zel (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Striezel‹ als Erstglied: ↗Striezelmarkt  ·  mit ›Striezel‹ als Letztglied: ↗Osterstriezel · ↗Weihnachtsstriezel
eWDG, 1976

Bedeutung

landschaftlich längliches Gebäck, auch im Form eines Zopfes, aus Weizenmehl (mit Rosinen oder Mohn)
Beispiel:
ein Weihnachtstisch mit einem Striezel und mit Pfefferkuchen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Striezel m. ‘länglich geformter Klumpen, Hefegebäck, (md.) Weihnachtsstolle’, ahd. struzzil, mhd. strützel, nhd. Strützel, Strotzel, Strötzel, meist jedoch entrundet (besonders ostd.) Striezel (Butter-, Christstriezel). Vgl. öst. Strutz ‘Brotlaib’ (16. Jh.). Herkunft ungewiß. Zu ↗Strauß, ↗strotzen (s. d.)?

Thesaurus

Synonymgruppe
Christstollen · Dresdner Stollen · ↗Rosinenstollen · Striezel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ex-Formel-1-Pilot "Striezel" Stuck holte in der DTM (1990) den Titel.
Bild, 27.10.2004
Ich schmunzelte, sieh mal an, der Striezel, der alte Flirter.
Bild, 03.07.1997
Dazu gehört der Duft, der Duft vor allem nach dem berühmten Original Dresdner Stollen, Striezel genannt.
Süddeutsche Zeitung, 10.12.2001
In diesem Jahr wird die Länge des süßen Striezels - der Jahreszahl entsprechend - 1999 Zentimeter betragen.
Die Welt, 26.11.1999
Zehn Prozent Marktanteil sind durchaus realistisch ", meint Andreas Striezel, Geschäftsführer der Gesellschaft für Ökologische Tierhaltung.
Die Zeit, 11.12.2000, Nr. 50
Zitationshilfe
„Striezel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Striezel#1>, abgerufen am 21.11.2019.

Weitere Informationen …

Striezel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Striezels · Nominativ Plural: Striezel
Aussprache
WorttrennungStrie-zel (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

landschaftlich, salopp dreister Bursche, Lausbub
Beispiel:
dieser Striezel da [TurekWende187]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Striezel m. ‘länglich geformter Klumpen, Hefegebäck, (md.) Weihnachtsstolle’, ahd. struzzil, mhd. strützel, nhd. Strützel, Strotzel, Strötzel, meist jedoch entrundet (besonders ostd.) Striezel (Butter-, Christstriezel). Vgl. öst. Strutz ‘Brotlaib’ (16. Jh.). Herkunft ungewiß. Zu ↗Strauß, ↗strotzen (s. d.)?

Thesaurus

Synonymgruppe
Christstollen · Dresdner Stollen · ↗Rosinenstollen · Striezel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ex-Formel-1-Pilot "Striezel" Stuck holte in der DTM (1990) den Titel.
Bild, 27.10.2004
Ich schmunzelte, sieh mal an, der Striezel, der alte Flirter.
Bild, 03.07.1997
Dazu gehört der Duft, der Duft vor allem nach dem berühmten Original Dresdner Stollen, Striezel genannt.
Süddeutsche Zeitung, 10.12.2001
In diesem Jahr wird die Länge des süßen Striezels - der Jahreszahl entsprechend - 1999 Zentimeter betragen.
Die Welt, 26.11.1999
Zehn Prozent Marktanteil sind durchaus realistisch ", meint Andreas Striezel, Geschäftsführer der Gesellschaft für Ökologische Tierhaltung.
Die Zeit, 11.12.2000, Nr. 50
Zitationshilfe
„Striezel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Striezel#2>, abgerufen am 21.11.2019.

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