Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stringenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Strin-genz
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich das Stringentsein, logische Richtigkeit, Schlüssigkeit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stringent · Stringenz
stringent Adj. ‘bündig, überzeugend, zwingend’, gelehrte Entlehnung (18. Jh.) von lat. stringēns (Genitiv stringentis) ‘zusammenfassend’, Part. Präs. von lat. stringere ‘schnüren, zusammenbinden, (in der Rede) zusammenfassen, (ab)streifen’, (s. strikt). Stringenz f. ‘Schlüssigkeit’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Schlüssigkeit · Stringenz  ●  Stichhaltigkeit  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Stringenz‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stringenz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Stringenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie machen es der Opposition leicht, die mehrfach geänderten Pläne mangels inhaltlicher Stringenz gleich komplett abzulehnen. [Süddeutsche Zeitung, 16.12.2002]
Wer es exegetisch liest, vermag soviel Stringenz nicht zu erkennen. [Die Welt, 31.07.1999]
Sträflich vernachlässigt er dabei die Stringenz der Handlung, den Plot. [Der Tagesspiegel, 09.10.2001]
Es ist unmöglich, die sachliche Kompetenz und die gedankliche Stringenz dieses großen Werkes auch nur anzudeuten. [Die Zeit, 30.12.1998, Nr. 1]
Doch Spannung und Konzentration wollen nicht recht aufkommen, es mangelt an szenischer Stringenz. [Der Tagesspiegel, 18.07.1999]
Zitationshilfe
„Stringenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stringenz>.

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