Strohschütte, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Stroh-schüt-te
Wortzerlegung StrohSchütte
eWDG, 1976

Bedeutung

siehe auch Strohlager
Beispiele:
eine Strohschütte auf dem Fußboden der Hütte
auf einer Strohschütte schlafen
eine Decke über die Strohschütte breiten

Verwendungsbeispiele für ›Strohschütte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ljuba lud mich ein, auf der Strohschütte Platz zu nehmen, die sorgsam auf Couch getrimmt war.
Die Zeit, 10.05.1956, Nr. 19
Er lernte, sich rechtzeitig eine Eßschüssel zu verschaffen, sich auf dichtere Strohschütten zu wälzen, beim Marsch sich innerhalb des Marschblockes zu schmuggeln.
Die Zeit, 27.11.1959, Nr. 48
Derweilen schlief Onkel Heinrich im Keller auf einer Strohschütte und deckte sich mit seinem Mantel zu.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 603
Die Strohschütten, auf denen ich unter meinem grauen Mantel lag, strömten faden, süßlichen Fäulnisgeruch aus und erfüllten die regen- und schlammschweren Kleider mit dunstfeuchter Wärme.
Flex, Walter: Der Wanderer zwischen beiden Welten, München: C.H. Beck [1933] [1917], S. 74
Die armen Glasmacher- und Holzfällerfamilien räumten ihnen für ein paar Wochen die Ehebetten ein und nahmen mit einer Strohschütte vorlieb.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 64
Zitationshilfe
„Strohschütte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Strohsch%C3%BCtte>, abgerufen am 23.11.2020.

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