Stromfluss, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stromflusses · Nominativ Plural: Stromflüsse
Worttrennung Strom-fluss
Wortzerlegung StromFluss
Ungültige Schreibung Stromfluß
Rechtschreibregeln § 2
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

umgangssprachlich das Fließen von elektrischen Ladungen in einem Leiter; elektrischer Strom
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein verlustfreier, elektrischer, schwacher Stromfluss
als Akkusativobjekt: den Stromfluss steuern, unterbrechen
Beispiele:
Bei zu großer Windkrafteinspeisung im Norden sorgen die Stromflüsse zu einer gefährlichen Überlastung der wenigen Trassen. [Die Welt, 19.06.2018]
Sollte es […] zu einem Kurzschluss kommen, unterbrechen Schmelzsicherungen in der Batterie den Stromfluss. [Die Zeit, 03.02.2017 (online)]
Schließlich lieferten die Vorläufer der Batterien, die sogenannten Leidener Flaschen, alles andere als einen konstanten Stromfluss. [Die Zeit, 05.07.2007, Nr. 27]
Das Magnetfeld der Erde entsteht, weil sich geladene elektrische Teilchen in der eisenhaltigen Flüssigkeit des äußeren Erdmantels in einer Tiefe von 3000 bis 5000 Kilometern unter der Oberfläche bewegen. Die Bewegung dieser Teilchen ruft einen Strom hervor, dieser Stromfluss wiederum lässt das Magnetfeld entstehen. [Süddeutsche Zeitung, 08.04.2004]
Das Schaltbild auf der nebenstehenden Zeichnung zeigt den Stromfluß in der Startanlage. [Berliner Zeitung, 22.02.1986]
Fällt Licht, am besten strahlende Sonne, auf die Scheibe, entsteht ein Stromfluß zwischen den Metallspuren [der Solarzelle]. [Der Spiegel, 30.03.1981, Nr. 14]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Stromfluss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stromfluss>, abgerufen am 16.04.2021.

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