Strukturalismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Strukturalismus · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Struk-tu-ra-lis-mus
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Strukturalismus‹ als Grundform: ↗Strukturalist · ↗strukturalistisch
eWDG, 1976

Bedeutung

Richtung in den Kulturwissenschaften, Sprachwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften, die die Struktur von Objekten und Systemen untersucht

Typische Verbindungen zu ›Strukturalismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Strukturalismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Strukturalismus‹

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Mit dem Strukturalismus griff ein völlig geschichtsloses Betrachten um sich.
Die Zeit, 18.10.1991, Nr. 43
Diese Frage ist historisch und methodologisch die Wurzel des Strukturalismus.
Kursbuch, 1966, Bd. 5
Der reicht von der Frage, wer mehr Frauen ins Bett gekriegt hat, bis zu der, wer am gehaltvollsten über Strukturalismus in der Postmoderne schwafeln kann.
Die Welt, 06.09.2003
Der Funktionalismus, als Reaktion auf den Strukturalismus entstanden, versuchte über die statische, auf introspektiver Analyse beruhende Beschreibung von Denkelementen hinauszugehen.
Schorr, Angela: Behaviorismus. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 356
Diese Einschätzung gilt auch für den Strukturalismus und seine Rolle in der Kunstwissenschaft (Strukturforschung).
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 22593
Zitationshilfe
„Strukturalismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Strukturalismus>, abgerufen am 25.11.2020.

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