Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Stubendienst, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Stubendienst(e)s · Nominativ Plural: Stubendienste
Aussprache 
Worttrennung Stu-ben-dienst
Wortzerlegung Stube Dienst
eWDG

Bedeutungen

1.
von einzelnen Mitgliedern einer Gemeinschaft abwechselnd zu erfüllende Aufgabe, für die Ordnung ihrer Unterkunftsräume zu sorgen, besonders beim Militär
Beispiel:
wer hat heute Stubendienst?
2.
für 1 vorgesehene Person, Personen einer Gemeinschaft, besonders Soldat, Soldaten

Verwendungsbeispiele für ›Stubendienst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst wenn man Stubendienst hatte, blieb Zeit zum Schreiben oder Lesen. [Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 270]
Wie selbstverständlich übernahm der Blockschreiber oder einer der Stubendienste die Funktionen des Fehlenden. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 280]
Gleichzeitig ordnete das Gericht die Versetzung in den "Stubendienst" an. [Die Zeit, 22.07.1999, Nr. 30]
An diesem Morgen gab der Stubendienst das Frühstück außerhalb der Baracke aus. [Die Zeit, 23.01.1995, Nr. 04]
Ein deutscher Blockschreiber und zwei polnische Stubendienste aus einem der Pferdeställe des Kleinen Lagers warteten auf Pröll. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 277]
Zitationshilfe
„Stubendienst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Stubendienst>.

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