Sturm-und-Drang-Zeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sturm-und-Drang-Zeit · Nominativ Plural: Sturm-und-Drang-Zeiten
Aussprache
WorttrennungSturm-und-Drang-Zeit
eWDG, 1976

Bedeutung

Zeit des Sturm und Drang, Genieepoche, Geniezeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben eine Sturm-und-Drang-Zeit erlebt, die eine Revolution begleitet hat.
Der Spiegel, 24.02.2001
Literatur erst in der Sturm-und-Drang-Zeit übernommen wurde, hier gleichbedeutend mit Posse.
o. A.: F. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 24693
Das junge Publikum hätte nach Issas Meinung dort seine Sturm-und-Drang-Zeit ausleben und womöglich einen Partner fürs Leben finden sollen.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.1998
Und die Freude, noch einmal die analytischen Werkzeuge aus der politischen Ökonomiekritik seiner Sturm-und-Drang-Zeit zum Einsatz bringen zu dürfen, ist Fischer deutlich anzumerken.
Die Zeit, 29.04.1998, Nr. 19
Die 40-jährige Andrea Fischer fühlte sich an ihre Sturm-und-Drang-Zeit Anfang der achtziger Jahre erinnert.
Die Welt, 10.06.2000
Zitationshilfe
„Sturm-und-Drang-Zeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sturm-und-Drang-Zeit>, abgerufen am 15.10.2019.

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