Suade, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Suade · Nominativ Plural: Suaden
Worttrennung Su-ade · Sua-de
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

selten
Synonym zu Suada
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Suada · Suade
Suada Suade f. ‘Beredsamkeit, Redeschwall, wortreiche Rede’, entlehnt (17. Jh.) in Anlehnung an lat. Suāda, den Namen der Göttin der Überredung, zu lat. suādus Adj. ‘überredend’, suādēre ‘anraten, zureden, überreden’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Erguss · ↗Redefluss · ↗Redeschwall · ↗Sermon · ↗Suada · Suade · ↗Tirade · ↗Wortfülle · ↗Wortschwall · wortreiche Rede
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Suade‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Suade‹.

Verwendungsbeispiele für ›Suade‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein wichtiger Satz geht in dieser fröhlichen Suada fast unter.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2003
Denn so definieren sich die fünf abgespaltenen Ichs in ihrer Suada.
Die Welt, 11.06.2003
Nur seine Suada verrät den Druck, unter dem Worms steht.
Die Zeit, 19.04.1985, Nr. 17
Gegen diese Evidenz nun setzt der Herr Graf - ich bin mit dem Recht einer unendlich plumperen Zunge nur ein Baron - seine ganze Suada ein.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 9
Entgleiste müssen eingerenkt, geerdet, nicht in einer Suada von nichtssagenden Fachausdrücken gebadet werden.
Burger, Hermann: Die künstliche Mutter, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1986 [1982], S. 163
Zitationshilfe
„Suade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Suade>, abgerufen am 08.07.2020.

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