Subalterne, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Subalternen · Nominativ Plural: Subalterne(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Subalternen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Subalterne.
WorttrennungSub-al-ter-ne (computergeneriert)

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
Gefolgsleute · Untertanen  ●  Subalterne  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese in unserem heutigen Sinn unbekannte Position versah ein Subalterner.
Die Zeit, 25.06.1953, Nr. 26
Die Subalternen glaubten nicht an ihre Schuld, sondern an Schicksal.
Die Zeit, 09.11.2009, Nr. 45
Die "durchaus erfolgreichen" Kollegen würden versuchen, sich "über die Subalternen, an die Großen ran zu ermitteln.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.1999
Was geschehen ist, gehört ausschließlich in den Bereich des Vulgären und Subalternen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1966]
Die ist aus Gummi und umfaßt wie eine Zelle die Gehirne unterer und oberer Subalterner.
Tucholsky, Kurt: Verbotene Filme. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913]
Zitationshilfe
„Subalterne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Subalterne>, abgerufen am 18.10.2019.

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