Subjektwerdung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Subjektwerdung · Nominativ Plural: Subjektwerdungen
Aussprache
WorttrennungSub-jekt-wer-dung (computergeneriert)
WortzerlegungSubjekt-werdung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von dieser Bewegung zwischen Zwang und Freiheit, Unterwerfung und Subjektwerdung ist Butler fasziniert.
Die Zeit, 08.10.2001, Nr. 41
Denn für ihn war die Subjektwerdung keineswegs gleichbedeutend mit dem aus dem Unbewussten zu sich selbst kommenden Selbstbewusstsein.
Der Tagesspiegel, 11.04.2001
Das Muster der Familie bestimmt die Subjektwerdung, die Identität des Menschen.
Süddeutsche Zeitung, 28.11.1998
Voraussetzung für die Subjektwerdung, für den Aufbau von Formen der Selbstorganisation, ist nach wie vor ein »Bruch« mit dieser umfassenden gesellschaftlichen Fremdbestimmung.
konkret, 1992
Tillmann lässt sich Sozialisationsforschung als interdisziplinäre Betrachtung des Zusammenhangs von Gesellschaft, Institutionen und Subjektwerdung verstehen.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Sozialisationsforschung. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 24392
Zitationshilfe
„Subjektwerdung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Subjektwerdung>, abgerufen am 16.07.2019.

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