Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Subsistenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Sub-sis-tenz
Wortbildung  mit ›Subsistenz‹ als Erstglied: subsistenzlos
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Philosophie in der Scholastik   das Bestehen durch sich selbst, das Substanzsein
2.
bildungssprachlich, veraltet
a)
Lebensunterhalt, materielle Lebensgrundlage
b)
materielle Existenz

Typische Verbindungen zu ›Subsistenz‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Subsistenz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Subsistenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei geht es in der Arbeit inzwischen weniger um die Sicherung der Subsistenz, als um das Dazugehören. [Der Tagesspiegel, 05.03.2002]
Person ist für ihn nicht die individuelle vernunftbegabte Substanz, sondern die individuelle vernunftbegabte Subsistenz. [Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 28485]
Die meisten Bauern sind sich bewußt, daß die Entwicklung ihre Subsistenz, die auf der Basis einer jahrhundertealten diversifizierten Anbauweise beruhte, unterminiert hat. [konkret, 1988]
Die Fähigkeit des Arbeitersiedlers, seine Subsistenz sicherzustellen, macht ihn preiswert. [Die Zeit, 10.10.1986, Nr. 42]
Stabile politische Strukturen sind Vorbedingung stabiler, über die bloße Subsistenz hinausgehender Wirtschaft. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 443]
Zitationshilfe
„Subsistenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Subsistenz>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Subsidium
Subsidienvertrag
Subsidiaritätsprinzip
Subsidiarität
Subsidiarismus
Subsistenzmittel
Subsistenzproduktion
Subsistenzwirtschaft
Subskribent
Subskribentin