Subtilität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Sub-ti-li-tät
Grundform subtil
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
1.
das Subtilsein
2.
etw. Subtiles; Feinheit
3.
Spitzfindigkeit

Typische Verbindungen zu ›Subtilität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Subtilität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Subtilität‹

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Wer die Masse erreichen will, sollte sie nicht mit unnötigen Subtilitäten belästigen.
Die Zeit, 11.09.2000, Nr. 37
Doch die jungen Interpreten verblüfften mit Subtilität, mit eindringlicher Empfindungskonsequenz.
Süddeutsche Zeitung, 06.06.1997
Es wäre gut gewesen, wenn das Strafrecht, das mit dem Absichtsbegriffe alltäglich operiert, mehr von diesen theologischen Subtilitäten gelernt hätte.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18383
Seine sehr kunstvolle Schreibweise ist tonal, von großer harmonischer Subtilität mit beständigen Modulationen.
Letailleur, Paule: Damase. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1973], S. 19617
Er selbst will die Logik (in Verbindung mit der Rhetorik) reformieren, sie von scholastischen Dunkelheiten und Subtilitäten befreien.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13554
Zitationshilfe
„Subtilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Subtilit%C3%A4t>, abgerufen am 29.10.2020.

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