Sudetendeutsche, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Sudetendeutschen · Nominativ Plural: Sudetendeutsche(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Sudetendeutschen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Sudetendeutsche.
Worttrennung Su-de-ten-deut-sche
Wortzerlegung SudeteDeutsche2

Typische Verbindungen zu ›Sudetendeutsche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sudetendeutsche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sudetendeutsche‹

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Die Sudetendeutschen hätten enorme Werte zurückgelassen, da müsse man doch entschädigt werden.
Der Tagesspiegel, 20.08.1999
Nie hat sie behauptet, die Sudetendeutschen seien in sich homogen.
Süddeutsche Zeitung, 21.05.1994
Es war also, glaube ich, an sich ein für die Sudetendeutschen positives Gutachten.
o. A.: Vierundneunzigster Tag. Freitag, 29. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16341
Die Sudetendeutschen sind keine Nation, werden, sollen und wollen es niemals werden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 988
Die Politik, die ich Ihnen hier unterstelle, ging darauf hinaus, die Aktivität der Sudetendeutschen zu leiten.
o. A.: Sechsundneunzigster Tag. Montag, 1. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16530
Zitationshilfe
„Sudetendeutsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sudetendeutsche>, abgerufen am 21.09.2020.

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