Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sudetendeutsche, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Sudetendeutschen · Nominativ Plural: Sudetendeutsche(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Sudetendeutschen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Sudetendeutsche.
Worttrennung Su-de-ten-deut-sche
Wortzerlegung Sudete Deutsche2

Typische Verbindungen zu ›Sudetendeutsche‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sudetendeutsche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sudetendeutsche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war also, glaube ich, an sich ein für die Sudetendeutschen positives Gutachten. [o. A.: Vierundneunzigster Tag. Freitag, 29. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16341]
Nach 1938 waren die Sudetendeutschen nur noch ein Teil des gesamten Deutschen Reiches. [Die Zeit, 11.03.2002, Nr. 10]
Obgleich sie nicht ausdrücklich das Heimatrecht erwähnt, knüpft sie noch immer an den Text die Frage der Sudetendeutschen. [Die Zeit, 07.07.1967, Nr. 27]
Der Sinn ist klar: nun will Sudetendeutsche, wenn es möglich ist, an dem geschehenen Unrecht mitschuldig machen. [Die Zeit, 28.02.1955, Nr. 09]
Die 120000 Sudetendeutschen stellen das westlichste technisch fortschrittlichste Element dar. [Die Zeit, 18.05.1950, Nr. 20]
Zitationshilfe
„Sudetendeutsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sudetendeutsche>.

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