Symbiose, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Symbiose · Nominativ Plural: Symbiosen
Aussprache
WorttrennungSym-bi-ose · Sym-bio-se (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Symbiose‹ als Erstglied: ↗symbiotisch  ·  mit ›Symbiose‹ als Letztglied: ↗Bakteriensymbiose · ↗Pflanzensymbiose
eWDG, 1976

Bedeutung

Biologie dauerndes Zusammenleben von zwei verschiedenartigen Lebewesen zum beiderseitigen Nutzen
Beispiel:
alle Orchideen leben in Symbiose mit Pilzen
übertragen
Beispiel:
Ein merkwürdiger Fall von Symbiose mit der Vergangenheit läßt sich bei Otto Dix beobachten [Bild. Kunst1957]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Symbiose f. ‘dauerndes Zusammenleben artverschiedener, einander angepaßter Organismen zu gegenseitigem Nutzen’, fachsprachliche Bildung der Biologie (Ende 19. Jh.) zu griech. symbíōsis (συμβίωσις) ‘das Zusammenleben, partnerschaftliches Leben, gesellschaftliche Verbindung, Verkehr, Umgang’, einer Ableitung von griech. symbiū́n (συμβιοῦν) ‘mit jmdm. leben, zusammenleben’.

Thesaurus

Biologie
Synonymgruppe
Lebensgemeinschaft verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen · ↗Mutualismus · Symbiose · Zweckbeziehung
Zitationshilfe
„Symbiose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Symbiose>, abgerufen am 26.05.2019.

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