Synergieeffekt

WorttrennungSy-ner-gie-ef-fekt · Syn-er-gie-ef-fekt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit zweier Unternehmen o. Ä. ergibt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bündelung Einkauf Einsparung Fusion Kosteneinsparung Kostenmanagement Kostensenkung Millionenhöhe Zusammenführung Zusammengehen Zusammenlegung Zusammenschluß angestrebt ausschöpfen beschworen beträchtlich beziffert entstehend erheblich erhoffen erhofft erwartet erwünscht erzielen freisetzen nutzen realisieren resultierend versprochen vielbeschworen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Synergieeffekt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Fusion führt zu Synergieeffekten von mindestens 800 Millionen Euro jährlich, die bis 2002 in voller Höhe realisiert werden.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.1999
Durch das Zusammengehen solle es vor allem zur Nutzung von Synergieeffekten und zum einen Ausbau einer effizienteren Struktur kommen.
Die Welt, 27.07.1999
Das fängt an mit Synergieeffekten wie einheitlicher Sicherheitsdienst, eigenes Reisebüro.
Bild, 20.12.2000
Bei der Übernahme der AEG-Mehrheit durch Daimler-Benz im vergangenen Jahr beispielsweise war viel von möglichen Synergieeffekten, insbesondere auf dem Feld der Elektronik, die Rede.
o. A. [xs]: Synergieeffekte. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1986]
In dem Rechnungshofbericht heißt es «Focus» zufolge, Fusionen führten zu keinen deutlichen Synergieeffekten und seien mit erheblichen, zum Teil dauerhaften zusätzlichen Aufwendungen verbunden.
Die Zeit, 30.01.2011 (online)
Zitationshilfe
„Synergieeffekt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Synergieeffekt>, abgerufen am 21.11.2019.

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