Täubling, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Täublings · Nominativ Plural: Täublinge
Aussprache
WorttrennungTäub-ling (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Täubling‹ als Letztglied: ↗Ledertäubling · ↗Stachelbeertäubling
eWDG, 1976

Bedeutung

Blätterpilz mit oft lebhaft gefärbten Hüten, hellen, leicht brüchigen Blättern und Stielen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Täubling m. Name einer Blätterpilzgattung mit mürben, leicht brüchigen Lamellen, ohne Milchsaft und mit lebhaft gefärbten Hüten (um 1600). Da die meisten Täublinge nicht giftig sind und keine betäubende Wirkung haben, ist eine direkte Verbindung mit ↗taub (s. d.) wenig wahrscheinlich und eher eine Ableitung (mit dem bei Bildung von Pilznamen häufigen Suffix -ling) von ↗Taube (s. d.) anzunehmen im Hinblick auf den zweifarbigen, taubengrauen oder violettgrünen Hut des wohlschmeckenden Frauentäublings.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie orientiert bei den Beratungen gern auf Sorten, die massenhaft auftreten, wie die wenig bekannten Täublinge.
Die Welt, 04.07.2002
Täublinge muß man beim Suchen anschneiden und durch Lecken auf Geschmack prüfen.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 313
Während andere Kinder Fußball spielten, suchte er Täublinge im Grunewald.
Die Zeit, 28.11.2011, Nr. 48
Die Schärfe mancher Täublinge und Milchlinge verliert sich beim Kochen auch ohne besondere Vorbehandlung durch Abbrühen.
Ulbrich, Eberhard: Essbar oder giftig?, Berlin: Grüne Post 1937, S. 21
Den wohlschmeckendsten Täubling (ein Dutzend Arten) mit lila-grünlichem Hut und weißen Blättern finden Sie unter Buchen.
Bild, 07.09.2001
Zitationshilfe
„Täubling“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Täubling>, abgerufen am 16.10.2019.

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