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Türkenbund, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Tür-ken-bund
Wortzerlegung Türke Bund1
Wortbildung  mit ›Türkenbund‹ als Erstglied: Türkenbundlilie
eWDG

Bedeutung

Lilie mit braunroten oder purpurroten, dunkelgefleckten, zurückgerollten Blütenblättern, die in Laubwäldern wächst, unter Naturschutz steht und als Zierpflanze angepflanzt wird

Thesaurus

Kunst
Synonymgruppe
Bausch · Helmbinde · Helmlöhr · Löhr · Pausch · Türkenbund · Wulst  ●  Helmwulst  Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Türkenbund‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Roten Moor findet man noch Seidelbast, Frauenschuh und Türkenbund. [Die Zeit, 18.07.1975, Nr. 30]
Sie amüsieren sich über die Namen der Pflanzen wie "Wildes Männle", "Teufelskralle" oder "Türkenbund". [Süddeutsche Zeitung, 25.09.2003]
Naturfreunde finden hier noch Feuerlilie, Türkenbund und andere seltene Pflanzen. [Süddeutsche Zeitung, 03.09.1996]
In Pottenstein ist auch die Bergwacht stationiert, vor allem zur Erhaltung von rar gewordenen Pflanzen wie Türkenbund und Frauenschuh. [Die Zeit, 03.09.1976, Nr. 37]
Wecke die gefiederten Glockenblumen auf in deiner Erinnerung, die Alpenrose, den Türkenbund und deinen besonderen Freund, den kleinen, leuchtend blauen Enzian! [Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]]
Zitationshilfe
„Türkenbund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/T%C3%BCrkenbund>.

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