Türstock, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTür-stock (computergeneriert)
WortzerlegungTürStock1
eWDG, 1976

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch Türrahmen
Beispiel:
ich lehnte ... am Türstock [EisenreichUrgroßvater12]

Thesaurus

Synonymgruppe
Türeinfassung · ↗Türfutter · ↗Türpfosten · Türstock · ↗Türzarge  ●  ↗Türrahmen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er zwängt sich durch enge Räume, bückt sich unter niedrigen Türstöcken, tastet durch stockdunkle Gänge und lässt sich von gleißendem Licht blenden.
Süddeutsche Zeitung, 18.06.2002
Die Stube ist mit schweren Bauernmöbeln eingerichtet, neben dem Türstock hängen noch mehr Kruzifixe.
Die Zeit, 26.03.2008, Nr. 13
Ein Schauer schüttelte mich, und ich mußte mich an den Türstock lehnen, um nicht zu wanken.
Christ, Lena: Mathias Bichler. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 17129
Mit Kreide zeichnete man 24 Striche an den Schrank oder den Türstock.
Bild, 29.11.2003
Doch die Mauern, einen Meter dick, widerstanden der Talfahrt ebenso wie die hölzernen Decken und die Türstöcke aus Speckstein.
Der Tagesspiegel, 05.08.2001
Zitationshilfe
„Türstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Türstock>, abgerufen am 12.12.2019.

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