Tabulatur

WorttrennungTa-bu-la-tur
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
1.
satzungsmäßig festgelegte Regeln der Meistersinger
2.
vom 14. bis 18. Jahrhundert   Notierungsweise für mehrstimmig gespielte solistische Instrumente

Typische Verbindungen zu ›Tabulatur‹

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Verwendungsbeispiele für ›Tabulatur‹

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Tabulatur verbreitet und setzte diese Tätigkeit viele Jahre lang fort.
Kümmerling, Harald u. a.: Suite. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 21690
Die objektive Tabulatur schien dem individuellen Erlebnis wenn nicht im Wege zu stehen, so doch überflüssig zu sein.
Die Zeit, 19.10.1950, Nr. 42
Trotzdem kann keine noch so intensiv auskommentierte Tabulatur das Studium der Hörbeispiele ersetzen.
C't, 2001, Nr. 24
Wie in England ist die Lautenstimme in Tabulatur zu den mensural gedruckten Gesangsnoten gesetzt.
o. A.: A. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 152
Gemeint ist ursprünglich die alte Tabulatur der Meistersinger, eine Art Gesetzbuch, in dem die Regeln der Kunst des Gesanges von Meistersingern zusammengestellt waren.
Röhrich, Lutz: Regel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 8328
Zitationshilfe
„Tabulatur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tabulatur>, abgerufen am 19.02.2020.

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