Tachonadel, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Tachonadel · Nominativ Plural: Tachonadeln
Aussprache [ˈtaχoˌnaːdl̩]
Worttrennung Ta-cho-na-del
Wortzerlegung  Tacho Nadel
Grundform Tachometernadel
DWDS-Verweisartikel

Bedeutung

umgangssprachlich, Technik
Synonym zu Tachometernadel
Kollokationen:
als Aktivsubjekt: die Tachonadel steht bei, klettert auf, überschreitet, passiert, erreicht 130 km/h, pendelt sich bei 130 km/h ein, zeigt 130 km/h an
Beispiele:
Nissan gibt die Höchstgeschwindigkeit [des 1,5-Tonnen-Fahrzeugs mit 150 PS] mit 144 km/h an, tatsächlich bleibt die Tachonadel auf dem nostalgischen Rundinstrument erst bei 160 stehen. [Welt am Sonntag, 22.07.2018]
Die lose Tachonadel tanzt im Takt der Schlaglöcher, der Kilometerzähler dahinter zeigt 720.458. [Die Zeit, 21.11.2012]
Ein kurzer Tritt aufs Gaspedal und schon schoss es voran, ließ die Tachonadel nach gerade einmal 6,4 Sekunden die Tempo‑100‑Marke passieren und legte weiter kräftig Tempo zu[…]. [Der Tagesspiegel, 08.05.2004]
Wo Freiheit sich nach zitternder Tachonadel bemißt, muß Aufklärung scheitern. [Die Zeit, 11.11.1988 (online)]
Als bei der nächsten Steigung die Tachonadel wieder zurücksackte, wünschte er in einem schnelleren Auto zu sitzen, im Super‑BMW oder Porsche. [Delius, Friedrich Christian: Ein Held der inneren Sicherheit. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1981, S. 110]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Tachonadel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tachonadel‹.

Zitationshilfe
„Tachonadel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tachonadel>, abgerufen am 30.11.2021.

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