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Tag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tag(e)s · Nominativ Plural: Tage
Aussprache
Wortbildung mit ›Tag‹ als Erstglied: ↗-tägig · ↗Tachchen · ↗Tagbruch · ↗Tagchen · ↗Tagebau · ↗Tageblatt · ↗Tagebuch · ↗Tagedieb · ↗Tagegeld · ↗Tagelohn · ↗Tagemarsch · ↗Tagereise · ↗Tagesablauf · ↗Tagesanbruch · ↗Tagesarbeit · ↗Tagesatz · ↗Tagesbedarf · ↗Tagesbefehl · ↗Tagesblatt · ↗Tagesbruch · ↗Tagescafé · ↗Tagescreme · ↗Tagescrème · ↗Tagesdienst · ↗Tagesdiäten · ↗Tageseinnahme · ↗Tageseinteilung · ↗Tagesende · ↗Tagesereignis · ↗Tagesfahrt · ↗Tagesform · ↗Tagesfrage · ↗Tagesfrau · ↗Tagesgericht · ↗Tagesgeschehen · ↗Tagesgespräch · ↗Tagesheim · ↗Tageshelle · ↗Tageshälfte · ↗Tageshöchsttemperatur · ↗Tageskalender · ↗Tageskarte · ↗Tageskasse · ↗Tagesklinik · ↗Tageskontingent · ↗Tageskrippe · ↗Tageskurs · ↗Tageslauf · ↗Tagesleistung · ↗Tageslicht · ↗Tageslosung · ↗Tagesmarsch · ↗Tagesmitte · ↗Tagesmittel · ↗Tagesmode · ↗Tagesmutter · ↗Tagesordnung · ↗Tagespensum · ↗Tagesplan · ↗Tagespolitik · ↗Tagespreis · ↗Tagespresse · ↗Tagesproduktion · ↗Tagesprogramm · ↗Tagesration · ↗Tagesreise · ↗Tagesrhythmus · ↗Tagessatz · ↗Tagesschriftsteller · ↗Tagesschule · ↗Tagessoll · ↗Tagesstunde · ↗Tagesstätte · ↗Tagestemperatur · ↗Tagesthema · ↗Tagesticket · ↗Tagestour · ↗Tagesumsatz · ↗Tagesverpflegung · ↗Tageswache · ↗Tageswanderung · ↗Tageszeit · ↗Tageszeitung · ↗Tagesziel · ↗Tageszug · ↗Tagewerk · ↗Tagfahrlicht · ↗Tagfalter · ↗Taggebäude · ↗Taggeld · ↗Tagjäger · ↗Tagpfauenauge · ↗Tagschicht · ↗Tagseite · ↗Tagtier · ↗Tagtraum · ↗Tagträumer · ↗Tagwerker · ↗tagaus · ↗tagein · ↗tagelang · ↗tagesaktuell · ↗tagespolitisch · ↗tageweise · ↗taghell · ↗tagtäglich · ↗täglich
 ·  mit ›Tag‹ als Letztglied: ↗Abfahrtstag · ↗Abfahrttag · ↗Ablasstag · ↗Abreisetag · ↗Achtstundentag · ↗Aktionstag · ↗Alltag · ↗Altjahrestag · ↗Ankunftstag · ↗Anreisetag · ↗Apriltag · ↗Arbeitstag · ↗Aufnahmetag · ↗Augusttag · ↗Backtag · ↗Beerdigungstag · ↗Begräbnistag · ↗Besuchstag · ↗Bezirkstag · ↗Bundestag · ↗Bußtag · ↗Börsentag · ↗Chaostag · ↗Christtag · ↗Dezembertag · ↗Drehtag · ↗Dreikönigstag · ↗Ehrentag · ↗Eingangstag · ↗Empfangstag · ↗Ergetag · ↗Erstausgabetag · ↗Erstkommunionstag · ↗Ertag · ↗Eröffnungstag · ↗Fachtag · ↗Familientag · ↗Fastentag · ↗Fasttag · ↗Feiertag · ↗Ferialtag · ↗Ferientag · ↗Filmtag · ↗Fleischtag · ↗Flugtag · ↗Folgetag · ↗Frauentag · ↗Freudentag · ↗Frosttag · ↗Frühlingstag · ↗Frühsommertag · ↗Fälligkeitstag · ↗Geburtstag · ↗Gedenktag · ↗Gemeindetag · ↗Geographentag · ↗Gerichtstag · ↗Germanistentag · ↗Gewerkschaftstag · ↗Glückstag · ↗Gründungstag · ↗Halbtag · ↗Handelskammertag · ↗Handelstag · ↗Hausarbeitstag · ↗Haushaltstag · ↗Haushalttag · ↗Herrentag · ↗Hochsommertag · ↗Hochzeitstag · ↗Hubertustag · ↗Hundstage · ↗Jahrestag · ↗Jakobstag · ↗Januartag · ↗Johannistag · ↗Jugendtag · ↗Juristentag · ↗Kalendertag · ↗Kampftag · ↗Karenztag · ↗Katholikentag · ↗Kindertag · ↗Kindheitstag · ↗Kirchentag · ↗Kirchtag · ↗Krankheitstag · ↗Kreistag · ↗Kriegstag · ↗Kurzfilmtag · ↗Landkreistag · ↗Landtag · ↗Lebenstag · ↗Leopolditag · ↗Liefertag · ↗Literaturtag · ↗Lohntag · ↗Lostag · ↗Maitag · ↗Markttag · ↗Martinstag · ↗Medientag · ↗Messetag · ↗Musiktag · ↗Muttertag · ↗Mädchentag · ↗Männertag · ↗Märzentag · ↗Märztag · ↗Namenstag · ↗Nebeltag · ↗Neujahrstag · ↗Niklastag · ↗Nikolastag · ↗Nikolaustag · ↗Nimmerleinstag · ↗Obsttag · ↗Oktobertag · ↗Ostertag · ↗Parteitag · ↗Pfinztag · ↗Projekttag · ↗Prozesstag · ↗Rasttag · ↗Regentag · ↗Reichstag · ↗Reisetag · ↗Reistag · ↗Renntag · ↗Restetag · ↗Ruhetag · ↗Ruhmestag · ↗Safttag · ↗Sankt-Nimmerleins-Tag · ↗Schalttag · ↗Schließtag · ↗Schlusstag · ↗Schultag · ↗Schöpfungstag · ↗Septembertag · ↗Sitzungstag · ↗Sonnentag · ↗Soziologentag · ↗Spieltag · ↗Sprechtag · ↗Sterbetag · ↗Stichtag · ↗Streiktag · ↗Studientag · ↗Städtetag · ↗Theatertag · ↗Todestag · ↗Trainingstag · ↗Trauertag · ↗Tropentag · ↗Unabhängigkeitstag · ↗Unglückstag · ↗Unterrichtstag · ↗Urlaubstag · ↗Valentinstag · ↗Vatertag · ↗Vereinstag · ↗Verfallstag · ↗Verkaufstag · ↗Volkstrauertag · ↗Vortag · ↗Wahltag · ↗Wandertag · ↗Waschtag · ↗Wehtag · ↗Weihnachtstag · ↗Weltfriedenstag · ↗Weltjugendtag · ↗Welttag · ↗Werktag · ↗Wettkampftag · ↗Wirtschaftstag · ↗Wochentag · ↗Zahltag
 ·  mit ›Tag‹ als Binnenglied: ↗Eintagesrennen · ↗Eintagsfieber · ↗Eintagsfliege · ↗Eintagsküken · ↗Ersttagsbrief · ↗Ersttagsbriefumschlag · ↗Ersttagsstempel · ↗Fünftagewoche · ↗Ganztagesbetreuung · ↗Ganztagesschule · ↗Ganztagsangebot · ↗Ganztagsarbeit · ↗Ganztagsbeschäftigung · ↗Ganztagsbetreuung · ↗Ganztagskindergarten · ↗Ganztagskraft · ↗Ganztagsschule · ↗Ganztagsunterricht · ↗Ganztagswanderung · ↗Sechstagewoche · ↗Untertagarbeit · ↗Untertagarbeiter · ↗Untertagbau · ↗Untertagearbeit · ↗Untertagearbeiter · ↗Untertagebau · ↗Untertagedeponie · ↗Untertageschicht · ↗Untertagespeicherung · ↗Untertagevergasung · ↗Untertagschicht
 ·  mit ›Tag‹ als Grundform: ↗tags  ·  formal verwandt mit: ↗betagt · ↗heutzutage · ↗zutage
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Zeitraum von 24 Stunden, von Mitternacht bis Mitternacht, Zeitraum einer vollen Drehung der Erde um ihre Achse
Beispiele:
der morgige, neue, kommende, vergangene Tag
ein halber, voller Tag
ein froher, festlicher, denkwürdiger, historischer, unvergesslicher, bewegter, unruhiger, anstrengender, schwerer, verhängnisvoller, verlorener Tag
die sieben Tage der Woche
der Tag der Abreise, Entscheidung
der letzte Tag des Jahres (= Silvester)
der Tag X (= noch unbestimmter Tag, an dem etw. Entscheidendes geschehen wird, an dem eine seit langem geplante militärische, politische Aktion beginnen soll)
der Tag der offenen Tür
DDR der Tag der Bereitschaft (= Tag, an dem die Vorbereitungen für den reibungslosen Ablauf der beginnenden Arbeit überprüft werden)
die Mitte, der Rest des Tages
im Laufe des Tages
die Forderung (= das Gebot) des Tages
er ist der Held des Tages (= steht im Mittelpunkt des Interesses)
umgangssprachlich zur Feier des Tages (= aus diesem festlichen Anlass) war alles schön geschmückt
umgangssprachlich eines schönen Tages (= irgendwann einmal)
alle acht Tage (= jede Woche)
einen Tag früher, später
drei Tage lang
am Tag darauf, vorher
am folgenden, nächsten Tag
nach, seit, vor wenigen Tagen
heute in acht Tagen, über acht Tage (= in einer Woche)
den Tag über (= tagsüber)
bis zum heutigen Tag (= bis heute)
der Tag hat 24 Stunden
die Tage vergehen schnell
der Tag wird kommen, an dem wir uns wiedersehen
die Woche hat sieben Tage
welchen Tag (= welches Datum) haben wir heute?
einen freien (= arbeitsfreien) Tag haben
sich [Dativ] ein paar Tage frei (= Urlaub) nehmen
sich [Dativ] den Tag gut einteilen
jmdm. einen Tag Aufschub gewähren
der Brief muss, kann jeden Tag (= sehr bald) kommen
salopp, übertrieben er wartete ewig und drei Tage (= unerträglich lange)
den ganzen Tag arbeiten
einen Tag festlich begehen
er verbrachte 14 Tage an der See
diesen Tag werde ich nie vergessen
umgangssprachlich er weiß nicht, was er den lieben langen Tag anfangen soll (= er weiß nicht, was er den ganzen Tag über anfangen soll)
der Internationale Tag des Kindes (= Ehrentag, 1. Juni)
biblisch der Jüngste Tag (= Tag des Gerichts beim Weltuntergang)
Und wie viele Male des Tags (= viele Male im Laufe des Tages) er ... gerufen wurde [G. Hauptm.Ketzer4,87]
dieser Tage
Beispiele:
er wird dieser Tage nach B reisen (= er wird demnächst nach B reisen)
dieser Tage habe ich gehört, dass ... (= unlängst habe ich gehört, dass ...)
mit Präposition
in Verbindung mit »am«
Beispiele:
es ist schon spät am Tag
die Arznei ist zweimal am Tag zu nehmen (= die Arznei ist zweimal täglich zu nehmen)
in Verbindung mit »auf«
Beispiele:
die beiden Veranstaltungen fallen auf den gleichen Tag
heute ist es auf den Tag ein Jahr her, dass ... (= heute ist es genau ein Jahr her, dass ...)
in Verbindung mit »für«
Beispiel:
er nahm für drei Tage Verpflegung mit
in Verbindung mit »mit«
Beispiel:
mit jedem Tag erholte er sich mehr
in Verbindung mit »um«
Beispiele:
er hat sich um zwei Tage verspätet
sie kamen einen Tag um den anderen (= sie kamen jeden zweiten Tag)
in Verbindung mit »von«
Beispiel:
er wurde von einem Tag auf den anderen vertröstet
Beispiele:
umgangssprachlich Sie sehen aus wie sieben Tage Regenwetter (= Sie sehen griesgrämig, trübsinnig aus)
ein schwarzer Tag (= Unglückstag)
einen guten, schlechten Tag haben
einen guten Tag (= gut) leben
sich [Dativ] einen Tag im Kalender rot anstreichen
umgangssprachlich sich [Dativ] einen guten Tag machen (= sich etw. leisten, gönnen)
umgangssprachlich den Tag totschlagen (= den Tag nutzlos verbringen)
Beispiele:
Tag für Tag (= täglich)
von Tag zu Tag (= von einem Tag zum anderen)
Tag und Stunde genau angeben
nach, seit, vor Jahr und Tag (= nach, seit, vor langer Zeit)
heute war ein Tag wie alle Tage
bildlich
Beispiele:
salopp dem lieben Gott den Tag abstehlen (= faulenzen)
salopp das trifft ein, wenn Ostern und Pfingsten auf einen Tag fallen (= das trifft nie ein)
das ist nur für den Tag geschrieben (= das hat keinen bleibenden Wert)
sprichwörtlich morgen ist auch noch ein Tag (= was heute nicht getan wird, kann morgen getan werden)
sprichwörtlich Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden (= alles braucht seine Zeit)
Niemals kann jemand zur Persönlichkeit heranwachsen, der in den Tag hineinlebt (= der gedankenlos, ohne sich um etw. zu kümmern, dahinlebt) [Gesundheit1969]
2.
Zeitraum von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
Gegenwort zu Nacht
Beispiele:
ein heller, sonniger, klarer, grauer, bewölkter, nebliger, trüber, kalter, windiger, regnerischer Tag
die längsten Tage des Jahres
am helllichten Tag
in den heißen Tagen des Sommers
die Hetze, Unruhe des Tages
bei Anbruch des Tages
der Dieb scheut das Licht des Tages (= will im Verborgenen bleiben)
der Tag beginnt, graut, geht zu Ende
wir wollen schaffen, solange es noch Tag ist
die Tage nehmen ab, zu
guten Tag! (= Gruß)
umgangssprachlich Tag! (= Gruß)
guten Tag sagen, (einen) guten Tag wünschen
gehoben sie ist schön wie der junge Tag (= sie ist sehr schön)
Beispiele:
am Tag sieht der Stoff ganz anders aus (= bei Tageslicht sieht der Stoff ganz anders aus)
wir kamen noch bei Tag an
bis in den Tag hinein schlafen (= sehr lange schlafen)
noch vor Tag aufstehen (= noch vor dem Morgengrauen aufstehen)
Beispiele:
gehoben sie gingen vor Tau und Tag weg
Tag und Nacht keine Ruhe finden
das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht (= ein sehr großer Unterschied)
bildlich
Beispiele:
der Tag erwacht
sprichwörtlich es ist noch nicht aller Tage Abend (= es kann noch viel geschehen)
sprichwörtlich man soll den Tag nicht vor dem Abend loben (= man muß erst das Ende abwarten)
salopp Na nu wird's Tag! (= da staune ich aber!) [G. HermannKubinke73]
mit Präposition
in Verbindung mit »an«
etw. kommt an den Tagetw. wird offenbar
Beispiel:
die Wahrheit kam an den Tag
etw. an den Tag bringen, legenetw. sichtbar werden lassen, zeigen
Beispiele:
die Untersuchung brachte seine Schuld an den Tag
die Sonne bringt es an den Tag (= klärt es auf)
in Verbindung mit »zum«
Beispiel:
die Nacht zum Tag machen (= nachts arbeiten)
veraltet tags, tagsüber
Beispiel:
Tages Arbeit, abends Gäste [GoetheSchatzgräber]
3.
meist im Plural
bezeichnet eine unbestimmte Zeitspanne
Beispiele:
(die) Tage des Glücks, der Trauer
die glücklichen Tage der Jugend
eine Erinnerung aus fernen Tagen (= aus der Vergangenheit)
seine Tagesein Leben
Beispiele:
seine Tage leben
umgangssprachlich seine Tage hinbringen
seine Tage beschließen, vollenden (= sterben)
mit Präposition
in Verbindung mit »auf«
Beispiel:
auf seine alten Tage musste er noch viel durchmachen (= im Alter mußte er noch viel durchmachen)
in Verbindung mit »für«
Beispiel:
für künftige Tage sorgen (= für seine Zukunft sorgen)
in Verbindung mit »in«
Beispiele:
jmdm. in guten und bösen Tagen die Treue halten (= jmdm. im Glück und im Unglück die Treue halten)
von den Römern erzählt man noch bis in unsere Tage (= von den Römern erzählt man noch bis zur Gegenwart)
er treibt noch Sport wie in seinen jungen Tagen (= er treibt noch Sport wie in seiner Jugend)
um ganz sorgenlos ... bis in die hohen Tage (= bis ins hohe Alter) zu leben [FedererBerge225]
4.
Bergmannssprache über, unter Tag(e)über, unter der Erdoberfläche
Beispiele:
über Tage arbeiten
ein Flöz unter Tage abbauen
der Verunglückte wurde über Tag (= nach oben) gebracht
5.
veraltet Versammlung, Tagung
Beispiel:
bei jenem Sturme / ... der auf dem Regenspurger Tag / Sich gegen dich zusammenzog [SchillerWallenst. TodI 7]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tag · tagen · Tagung · vertagen · betagt · täglich · tagtäglich · tags · Tagebau · Tageblatt · Tagebuch · Tagedieb · Tagegeld · Tagelohn · Tagelöhner · Tagewerk · Tagesordnung · Tageszeit
Tag m. ‘Zeit zwischen Morgen- und Abenddämmerung, Zeitraum von 24 Stunden (von Mitternacht bis Mitternacht)’, ahd. tag (8. Jh.), mhd. tac, tag (Genitiv tages) ‘Tag, Tageszeit, Zeit, Gerichtstag, Gericht, Jüngstes Gericht, Frist, Termin, Aufschub, Waffenstillstand, höheres Alter, Mannbarkeit, Volljährigkeit, Lebensalter, Leben’, asächs. nl. dag, mnd. mnl. dach, aengl. dæg, engl. day, anord. dagr, schwed. dag, got. dags, dazu ablautend aengl. dōgor ‘Tag’, anord. dœgr ‘Halbtag von 12 Stunden’, got. fidurdōgs ‘viertägig’. Die Herkunft des Substantivs germ. *daga- ist nicht gesichert. Wahrscheinlich ist anzuschließen an aind. áhar-, áhan-, áhas- ‘Tag’, dessen unterschiedliche Stammbildungen auch im Germ. auftreten, vgl. den r-Stamm anord. dœgr, den n-Stamm anord. dœgn und den s-Stamm in got.-griech. (Eigenname) Dagis-theos (Δαγισ-θεος, got. *Dagis-þius). Sie führen auf ie. *ā̌g̑her-, *ā̌g̑hen-, *ā̌g̑hes- ‘Tag’. Anlautender Dental im Germ. könnte durch Einfluß eines germ. *ðā̌gwaz (ie. *dhō̌gu̯ho-) ‘warme Tageszeit’ entstanden sein, das sich mit lit. dãgas ‘(Sommer)hitze’ vergleichen und zu einer Wurzel ie. *dhegu̯h- ‘brennen’ stellen läßt, wozu auch aind. dáhati ‘brennt, verbrennt’, dāhaḥ ‘Brennen, Hitze’, ni-dāgháḥ ‘Hitze, Sommer’, lat. fovēre ‘wärmen, warm halten, hegen und pflegen’, favilla (aus *dhog‐ͧhlolā) ‘(glühende) Asche, Flugasche’, mir. daig ‘Feuer, Schmerz’, lit. dègti ‘brennen, anzünden’. An den früher (seit mhd. Zeit) in der Rechtssprache üblichen Gebrauch von Tag in der Bedeutung ‘festgesetzter Tag, Termin, Versammlung, Verhandlung’ erinnern Zusammensetzungen wie ↗Landtag, ↗Reichstag (s. d.), ferner Gerichts-, Ratstag sowie tagen, vertagen (s. unten). Vgl. die Fügung Tag und Nacht ‘immer, ununterbrochen, beständig’, ahd. tages inti nahtes (8. Jh.), mhd. naht unde tac. tagen Vb. ‘Tag werden, an einem bestimmten Tag zur Beratung zusammentreten, auf einer Tagung verhandeln’, ahd. tagēn ‘Tag werden’ (10. Jh.), mhd. tagen, tegen ‘Tag werden, leuchten (wenn es Tag wird), sich zeigen, die Tage hinbringen, verbleiben, auf einen bestimmten Tag anberaumen’, spätmhd. frühnhd. ‘Gericht halten, vor Gericht bringen, verteidigen, verhandeln, vorladen’. Die Verwendung im Sinne von ‘eine Beratung, Sitzung (in Rechtssachen) abhalten’ kommt im 14. Jh. in der westobd. Rechtssprache auf, hält sich in der Schweiz, wird von Schiller („Tell“, 1804) übernommen und gelangt in die Literatursprache. Dazu Tagung f. ‘das Tagwerden, Dämmern’ (heute veraltet), ‘Versammlung, Sitzung, Verhandlung, Beratung’ (15. Jh.). vertagen Vb. ‘verschieben, aufschieben’, mhd. vertagen ‘einen Gerichtstag ansetzen, zu einer Verhandlung vorladen, versäumen, aufschieben, verschieben’, intransitiv ‘Jahr und Tag bleiben, wohnen’, reflexiv ‘ablaufen (von der Zeit)’. betagt Part.adj. ‘alt, hoch an Jahren’, mhd. betaget ‘ein gewisses Alter habend’, Part. Prät. von mhd. betagen reflexiv ‘alt werden’. täglich Adj. ‘jeden Tag sich wiederholend, vor sich gehend, an jedem Tag’, ahd. tagalīh (8. Jh.), mhd. tagelich, tegelich; dazu verstärkendes tagtäglich Adj. ‘jeden Tag, immer wiederkehrend’, mhd. tactaglich Adv. tags Adv. ‘am Tage’, ahd. (8. Jh.), mhd. tages, adverbiell erstarrter Genitiv Sing. Tagebau m. ‘Bergbau an der Erdoberfläche’ (19. Jh.) Tageblatt n. ‘Tageszeitung’, eigentlich ‘täglich erscheinendes Blatt’ (Anfang 19. Jh.), für gleichbed. ↗Journal (s. d.) Tagebuch n. ‘Buch für tägliche Eintragungen persönlicher Erlebnisse, Gedanken, dienstlicher Vorkommnisse’, von Kepler (1613) als Übersetzung von spätlat. diurnum (commentāriolum) ‘Tagebuch, Journal’ (das ein Sklave über die häuslichen Angelegenheiten führt) geprägt; vgl. mlat. diurnale, jurnale, jornale ‘Tagewerk, Rechnungs-, Tagebuch’ (s. ↗Journal); anfangs vor allem in kaufmännischem Sinne ‘Buch, worin die laufenden Geschäfte der Zeit nach geordnet eingetragen werden’. Tagedieb m. ‘Faulenzer, wer die Zeit unnütz verbringt’, eigentlich ‘wer die Zeit stiehlt’ (Ende 17. Jh.), vgl. mnd. dachdēf. Tagegeld n. meist Plur. Tagegelder ‘Vergütung für die Arbeit, die Unkosten eines Tages’, zuerst (Ende 18. Jh.) von Wieland für Diäten. Tagelohn m. (besonders in der Landwirtschaft) ‘nach Arbeitstagen berechneter und meist auch täglich ausgezahlter Lohn’, ahd. tagalōn (9. Jh.), mhd. tag(e)lōn; dazu Tagelöhner m. ‘(Land)arbeiter im Tagelohn’ (15. Jh.). Tagewerk n. ‘die Arbeit eines Tages, Arbeit, Aufgabe’, ahd. tagawerc (11. Jh.), mhd. tagewerc ‘Arbeit um einen Tagelohn, Fronarbeit von einem Tage’, auch ein Flächenmaß; vgl. asächs. dagwerk, mnd. dachwerk, dāgewerk, aengl. dægweork. Tagesordnung f. ‘Reihenfolge der Themen, die bei einer Sitzung, Versammlung behandelt werden sollen’ (Ende 18. Jh.), nach frz. ordre du jour, das selbst als parlamentarischer Ausdruck nach engl. order of the day gebildet ist. Tageszeit f. ‘eine bestimmte Zeit am Tage’ (18. Jh.); vgl. ahd. tagozīt ‘Tageszeit, Stunde’ (9. Jh.), mhd. tag(e)zīt ‘Zeitdauer eines Tages, Tageszeit, bestimmter Tag, Termin’.

Thesaurus

Synonymgruppe
24 Stunden · ↗Kalendertag · Tag · vierundzwanzig Stunden
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Antonyme
Synonymgruppe
guten Tag  ●  Servus!  ugs., süddt. · Tach auch.  ugs., ruhrdt. · Tag! (pragmatisch)  ugs. · ↗Tagchen  ugs. · hallo!  ugs. · hallöchen! (locker, leicht humorvoll)  ugs. · hallöle!  ugs., schwäbisch · hi!  ugs., engl. · hoi!  ugs., schweiz. · moin!  ugs., norddeutsch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Gott zum Gruße · grüß euch! · ich grüße Sie · sei mir gegrüßt · seien Sie mir gegrüßt  ●  grüß Gott!  süddt. · grüß dich!  ugs. · sei gegrüßt  geh. · seien Sie gegrüßt  geh.
  • (...) (alle) miteinander (Gruß) · (...) allerseits (Gruß) · (...) in die Runde (Gruß) · (...) zusammen (Gruß)  ●  ↗(...) Leute  ugs. · (...) Leuts  ugs., salopp
Computer
Synonymgruppe
Etikett · ↗Kennzeichnung · ↗Schlagwort · ↗Zusatzinformation  ●  ↗Auszeichnung (Informatik)  fachspr. · Markup  fachspr., engl. · Tag (Informatik)  fachspr., engl., Jargon, Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nacht Stunde Tag Tür Woche acht beginnen dauern drei erst folgend fünf ganz gleich gut heutig kommend legen letzt nah sechs selb sieben verbringen vergangen vier vierzehn zehn zwei zweit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tag‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die meisten lassen sich nicht aus der Nacht in den Tag hinüberretten.
Die Zeit, 09.03.2000, Nr. 11
In der Stadt blieb es in den folgenden Tagen ruhig.
Archiv der Gegenwart, 2001 [2000]
Sie hat sich seit den frühesten Tagen menschlichen Daseins den verschiedenen kulturellen Formen entsprechend gestalten müssen.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 180
Die Götter der alten Welt sind eben in unsern Tagen zum zweiten Male gestorben; wir wissen es nur noch nicht.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 25978
Die Juden schleppen sich an ihnen bis auf den heutigen Tag.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 18727
Zitationshilfe
„Tag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tag#1>, abgerufen am 16.12.2018.

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Tag, das oder der

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Tags · Nominativ Plural: Tags
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tags · Nominativ Plural: Tags
Aussprache[tɛk]
Wortbildung mit ›Tag‹ als Letztglied: ↗Hashtag
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tag · tagen · Tagung · vertagen · betagt · täglich · tagtäglich · tags · Tagebau · Tageblatt · Tagebuch · Tagedieb · Tagegeld · Tagelohn · Tagelöhner · Tagewerk · Tagesordnung · Tageszeit
Tag m. ‘Zeit zwischen Morgen- und Abenddämmerung, Zeitraum von 24 Stunden (von Mitternacht bis Mitternacht)’, ahd. tag (8. Jh.), mhd. tac, tag (Genitiv tages) ‘Tag, Tageszeit, Zeit, Gerichtstag, Gericht, Jüngstes Gericht, Frist, Termin, Aufschub, Waffenstillstand, höheres Alter, Mannbarkeit, Volljährigkeit, Lebensalter, Leben’, asächs. nl. dag, mnd. mnl. dach, aengl. dæg, engl. day, anord. dagr, schwed. dag, got. dags, dazu ablautend aengl. dōgor ‘Tag’, anord. dœgr ‘Halbtag von 12 Stunden’, got. fidurdōgs ‘viertägig’. Die Herkunft des Substantivs germ. *daga- ist nicht gesichert. Wahrscheinlich ist anzuschließen an aind. áhar-, áhan-, áhas- ‘Tag’, dessen unterschiedliche Stammbildungen auch im Germ. auftreten, vgl. den r-Stamm anord. dœgr, den n-Stamm anord. dœgn und den s-Stamm in got.-griech. (Eigenname) Dagis-theos (Δαγισ-θεος, got. *Dagis-þius). Sie führen auf ie. *ā̌g̑her-, *ā̌g̑hen-, *ā̌g̑hes- ‘Tag’. Anlautender Dental im Germ. könnte durch Einfluß eines germ. *ðā̌gwaz (ie. *dhō̌gu̯ho-) ‘warme Tageszeit’ entstanden sein, das sich mit lit. dãgas ‘(Sommer)hitze’ vergleichen und zu einer Wurzel ie. *dhegu̯h- ‘brennen’ stellen läßt, wozu auch aind. dáhati ‘brennt, verbrennt’, dāhaḥ ‘Brennen, Hitze’, ni-dāgháḥ ‘Hitze, Sommer’, lat. fovēre ‘wärmen, warm halten, hegen und pflegen’, favilla (aus *dhog‐ͧhlolā) ‘(glühende) Asche, Flugasche’, mir. daig ‘Feuer, Schmerz’, lit. dègti ‘brennen, anzünden’. An den früher (seit mhd. Zeit) in der Rechtssprache üblichen Gebrauch von Tag in der Bedeutung ‘festgesetzter Tag, Termin, Versammlung, Verhandlung’ erinnern Zusammensetzungen wie ↗Landtag, ↗Reichstag (s. d.), ferner Gerichts-, Ratstag sowie tagen, vertagen (s. unten). Vgl. die Fügung Tag und Nacht ‘immer, ununterbrochen, beständig’, ahd. tages inti nahtes (8. Jh.), mhd. naht unde tac. tagen Vb. ‘Tag werden, an einem bestimmten Tag zur Beratung zusammentreten, auf einer Tagung verhandeln’, ahd. tagēn ‘Tag werden’ (10. Jh.), mhd. tagen, tegen ‘Tag werden, leuchten (wenn es Tag wird), sich zeigen, die Tage hinbringen, verbleiben, auf einen bestimmten Tag anberaumen’, spätmhd. frühnhd. ‘Gericht halten, vor Gericht bringen, verteidigen, verhandeln, vorladen’. Die Verwendung im Sinne von ‘eine Beratung, Sitzung (in Rechtssachen) abhalten’ kommt im 14. Jh. in der westobd. Rechtssprache auf, hält sich in der Schweiz, wird von Schiller („Tell“, 1804) übernommen und gelangt in die Literatursprache. Dazu Tagung f. ‘das Tagwerden, Dämmern’ (heute veraltet), ‘Versammlung, Sitzung, Verhandlung, Beratung’ (15. Jh.). vertagen Vb. ‘verschieben, aufschieben’, mhd. vertagen ‘einen Gerichtstag ansetzen, zu einer Verhandlung vorladen, versäumen, aufschieben, verschieben’, intransitiv ‘Jahr und Tag bleiben, wohnen’, reflexiv ‘ablaufen (von der Zeit)’. betagt Part.adj. ‘alt, hoch an Jahren’, mhd. betaget ‘ein gewisses Alter habend’, Part. Prät. von mhd. betagen reflexiv ‘alt werden’. täglich Adj. ‘jeden Tag sich wiederholend, vor sich gehend, an jedem Tag’, ahd. tagalīh (8. Jh.), mhd. tagelich, tegelich; dazu verstärkendes tagtäglich Adj. ‘jeden Tag, immer wiederkehrend’, mhd. tactaglich Adv. tags Adv. ‘am Tage’, ahd. (8. Jh.), mhd. tages, adverbiell erstarrter Genitiv Sing. Tagebau m. ‘Bergbau an der Erdoberfläche’ (19. Jh.) Tageblatt n. ‘Tageszeitung’, eigentlich ‘täglich erscheinendes Blatt’ (Anfang 19. Jh.), für gleichbed. ↗Journal (s. d.) Tagebuch n. ‘Buch für tägliche Eintragungen persönlicher Erlebnisse, Gedanken, dienstlicher Vorkommnisse’, von Kepler (1613) als Übersetzung von spätlat. diurnum (commentāriolum) ‘Tagebuch, Journal’ (das ein Sklave über die häuslichen Angelegenheiten führt) geprägt; vgl. mlat. diurnale, jurnale, jornale ‘Tagewerk, Rechnungs-, Tagebuch’ (s. ↗Journal); anfangs vor allem in kaufmännischem Sinne ‘Buch, worin die laufenden Geschäfte der Zeit nach geordnet eingetragen werden’. Tagedieb m. ‘Faulenzer, wer die Zeit unnütz verbringt’, eigentlich ‘wer die Zeit stiehlt’ (Ende 17. Jh.), vgl. mnd. dachdēf. Tagegeld n. meist Plur. Tagegelder ‘Vergütung für die Arbeit, die Unkosten eines Tages’, zuerst (Ende 18. Jh.) von Wieland für Diäten. Tagelohn m. (besonders in der Landwirtschaft) ‘nach Arbeitstagen berechneter und meist auch täglich ausgezahlter Lohn’, ahd. tagalōn (9. Jh.), mhd. tag(e)lōn; dazu Tagelöhner m. ‘(Land)arbeiter im Tagelohn’ (15. Jh.). Tagewerk n. ‘die Arbeit eines Tages, Arbeit, Aufgabe’, ahd. tagawerc (11. Jh.), mhd. tagewerc ‘Arbeit um einen Tagelohn, Fronarbeit von einem Tage’, auch ein Flächenmaß; vgl. asächs. dagwerk, mnd. dachwerk, dāgewerk, aengl. dægweork. Tagesordnung f. ‘Reihenfolge der Themen, die bei einer Sitzung, Versammlung behandelt werden sollen’ (Ende 18. Jh.), nach frz. ordre du jour, das selbst als parlamentarischer Ausdruck nach engl. order of the day gebildet ist. Tageszeit f. ‘eine bestimmte Zeit am Tage’ (18. Jh.); vgl. ahd. tagozīt ‘Tageszeit, Stunde’ (9. Jh.), mhd. tag(e)zīt ‘Zeitdauer eines Tages, Tageszeit, bestimmter Tag, Termin’.

Thesaurus

Synonymgruppe
24 Stunden · ↗Kalendertag · Tag · vierundzwanzig Stunden
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Antonyme
Synonymgruppe
guten Tag  ●  Servus!  ugs., süddt. · Tach auch.  ugs., ruhrdt. · Tag! (pragmatisch)  ugs. · ↗Tagchen  ugs. · hallo!  ugs. · hallöchen! (locker, leicht humorvoll)  ugs. · hallöle!  ugs., schwäbisch · hi!  ugs., engl. · hoi!  ugs., schweiz. · moin!  ugs., norddeutsch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Gott zum Gruße · grüß euch! · ich grüße Sie · sei mir gegrüßt · seien Sie mir gegrüßt  ●  grüß Gott!  süddt. · grüß dich!  ugs. · sei gegrüßt  geh. · seien Sie gegrüßt  geh.
  • (...) (alle) miteinander (Gruß) · (...) allerseits (Gruß) · (...) in die Runde (Gruß) · (...) zusammen (Gruß)  ●  ↗(...) Leute  ugs. · (...) Leuts  ugs., salopp
Computer
Synonymgruppe
Etikett · ↗Kennzeichnung · ↗Schlagwort · ↗Zusatzinformation  ●  ↗Auszeichnung (Informatik)  fachspr. · Markup  fachspr., engl. · Tag (Informatik)  fachspr., engl., Jargon, Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nacht Stunde Tag Tür Woche acht beginnen dauern drei erst folgend fünf ganz gleich gut heutig kommend legen letzt nah sechs selb sieben verbringen vergangen vier vierzehn zehn zwei zweit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tag‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die meisten lassen sich nicht aus der Nacht in den Tag hinüberretten.
Die Zeit, 09.03.2000, Nr. 11
In der Stadt blieb es in den folgenden Tagen ruhig.
Archiv der Gegenwart, 2001 [2000]
Sie hat sich seit den frühesten Tagen menschlichen Daseins den verschiedenen kulturellen Formen entsprechend gestalten müssen.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 180
Die Götter der alten Welt sind eben in unsern Tagen zum zweiten Male gestorben; wir wissen es nur noch nicht.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 25978
Die Juden schleppen sich an ihnen bis auf den heutigen Tag.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 18727
Zitationshilfe
„Tag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tag#2>, abgerufen am 16.12.2018.

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