Tagesmarsch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Tagemarsch · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungTa-ges-marsch ● Ta-ge-marsch
WortzerlegungTag1Marsch1
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
siehe auch Tagesfahrt
Beispiel:
zu einem Tagesmarsch aufbrechen
2.
Strecke, die jmd. an einem Tag marschiert
Beispiel:
sie waren noch drei Tagesmärsche von ihrem Ziel entfernt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Welt ist die Hütte aus roh behauenem Holz, die sie selber gebaut hat, Tagesmärsche entfernt vom nächsten Ort.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2000
Ich ziehe los, mal nur einen Tagesmarsch weit, mal wochenlang auf Expedition.
Die Zeit, 24.06.1994, Nr. 26
Wo immer der Tagesmarsch endet - jeder Abend dieser Wanderung bietet kulinarischen Genuss.
Die Welt, 14.04.2001
Das Dorf und die Kirche der Ahnen lagen in den Hügelbergen, einen Tagesmarsch entfernt.
Widmer, Urs: Das Buch des Vaters, Zürich: Diogenes 2004, S. 0
Bezeichnenderweise spielte er sich in einem Heerlager ab, und zwar in der nordchinesischen Tiefebene, zwei Tagesmärsche von der Hauptstadt Pien entfernt.
Mote, F. W.: China von der Sung-Dynastie bis zur Ch'ing-Dynastie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2680
Zitationshilfe
„Tagesmarsch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tagesmarsch>, abgerufen am 23.08.2019.

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