Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Tagesbefehl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ta-ges-be-fehl
Wortzerlegung Tag1 Befehl
eWDG

Bedeutung

Militär Verlautbarung der militärischen Führung zu besonderen aktuellen Anlässen oder historischen Ereignissen
Beispiele:
die Ausgabe des Tagesbefehls
einen Tagesbefehl erlassen

Typische Verbindungen zu ›Tagesbefehl‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tagesbefehl‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tagesbefehl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An dem Tagesbefehl, mit dem er sich von seiner Division verabschiedete, hätte sein Minister gewiß nichts auszusetzen. [Die Zeit, 04.02.1980, Nr. 05]
Er habe zum Beispiel in einem Tagesbefehl Gott, aber nicht den Führer erwähnt. [o. A.: Einhundertzweiundneunzigster Tag. Donnerstag, 1. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 26596]
Dies gilt auch für den Tagesbefehl, obwohl es schwer ist, einen solchen Wortsinn zu befolgen. [o. A. [hp.]: Tagesbefehl. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]]
Man kann auch sagen, er richtete es am jeweiligen Tagesbefehl aus «, heißt es nach einer seiner vielen Kehrtwendungen im Roman. [konkret, 1986]
Das kündigte er in seinem ersten Tagesbefehl an die Truppe an. [Die Zeit, 04.03.2011 (online)]
Zitationshilfe
„Tagesbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tagesbefehl>.

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