Tagesmode, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTa-ges-mo-de (computergeneriert)
WortzerlegungTag1Mode
eWDG, 1976

Bedeutung

zu einer bestimmten Zeit herrschende und schnell vorübergehende Mode
Beispiel:
Die expressionistische Tagesmode wollte vom Verfasser der »Buddenbrooks« ... nichts wissen [Tageszeitung1955]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Tagesmode ist nach wie vor minimalistisch bis klassisch und wird von der Sportmode unterwandert.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.1999
Diktate der Tagesmode gelten nicht mehr, das Gebot lautet "autogemäß".
o. A.: Eva und das Auto, Hamburg: BP Benzin und Petroleum Aktiengesellschaft Verl. 1966, S. 2
Die Tagesmode ist kurz, bedeckt auch das Knie, man trägt helle dichte Strümpfe.
Die Zeit, 16.02.1970, Nr. 07
Die Farbe des Sommers ist zweifelsohne Weiß - vor allem für Leinen, sowohl als Tagesmode, aber auch für Kleider.
Die Welt, 05.04.2003
Wenn man freilich unbeirrt von der Tagesmode in allen Werbesachen dauernd auf der gleichen Druckschrift beharren will, muß man seine Auswahl mit hinreichender Vorsicht treffen.
Weidenmüller, Hans: Erfolgreiche Kundenwerbung, Werdau: Meister 1912, S. 37
Zitationshilfe
„Tagesmode“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tagesmode>, abgerufen am 19.10.2019.

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